Standortförderung

Ein Teil des Auftrags der Standortförderung ist es, Investitionen in den Kanton St. Gallen zu holen. Das können ausländische Betriebe sein oder solche, die bereits in der Schweiz niedergelassen sind. Das Amt für Wirtschaft begleitet sie dabei im Sinne eines One-Stop-Shops.

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Ein Teil des Auftrags der Standortförderung ist es, Investitionen in den Kanton St. Gallen zu holen. Das können ausländische Betriebe sein oder solche, die bereits in der Schweiz niedergelassen sind. Das Amt für Wirtschaft begleitet sie dabei im Sinne eines One-Stop-Shops. Das heisst, alle notwendigen bürokratischen Schritte, die zur Erreichung eines Zieles führen, werden an einer einzigen Stelle durchgeführt. Remo Daguati spricht in diesem Fall von rund 200 Fällen pro Jahr.

Dabei komme es zu etwa 40 angesiedelten Unternehmen mit durchschnittlich sechs bis acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Durch die andere Aufgabe hilft die Standortförderung den Unternehmen, die schon im Kanton St. Gallen angesiedelt sind. Beispielsweise dann, wenn sie mit Bewilligungen für Ausbaupläne nicht weiterkommen. Das Amt für Wirtschaft kann sie dabei als One-Stop-Shop unterstützen und Leistungen erbringen. Jährlich sind es in diesem Bereich über 250 Kontakte.

Dabei können etwa 20 Firmen ihre Ausbaupläne realisieren.

Damit die Standortförderung funktioniert, braucht es Immobilien und ein Netzwerk mit verschiedenen Bildungsstätten. Weitere Projekte gibt es im Bereich des Technologietransfers.

Dazu kommen die Tourismusförderung und sämtliche Rahmenbedingungen wie Steuern oder Gesetze.

In diesem Bereich verfügt das Amt für Wirtschaft über Fördermöglichkeiten in der Höhe von mehreren Millionen Franken pro Jahr. Damit schafft es Angebote, die Investitionen auslösen. (sas)

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