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Herisauer Jungunternehmer vertreibt Produkte mit Heimatcharakter

Nino Bremgartner aus Herisau hat die Firma «Appenzeller Garten» gegründet. Diese ist auf den Wiederverkauf regionaler Produkte spezialisiert.
Astrid Zysset
Nino Bremgartner ist stolz auf seine Heimat: «Ich will diejenigen Sachen repräsentieren, die von hier stammen.» Bild: Astrid Zysset

Nino Bremgartner ist stolz auf seine Heimat: «Ich will diejenigen Sachen repräsentieren, die von hier stammen.» Bild: Astrid Zysset

Die kleine grüne Kuh zwischen den schwarzen fällt auf. Sie findet sich auf dem Firmenlogo, den Flyern wie auch den Produkten. «Das Individuelle, Besondere steht bei mir im Vordergrund», sagt Nino Bremgartner aus Herisau. Das versinnbildliche die grüne Kuh.

Bremgartner ist Gründer und Inhaber der Firma «Appenzeller Garten», welche seit Anfang Jahr besteht. Bislang kommen eine bis zwei Bestellungen pro Woche rein. «Ich bin zufrieden. Es läuft gut», resümiert Bremgartner. Die Kundinnen und Kunden seien bislang alle zufrieden. Dennoch: Das Ziel ist noch weit entfernt. Dieses liegt bei zwei bis drei Bestellungen pro Tag. «Dann könnte ich auf einen schönen Zustupf zurückgreifen.» Das Unternehmen des Herisauers ist einfach aufgebaut: Sieben kleine Lebensmittel-Betriebe in beiden Appenzeller Kantonen zählt Bremgartner als Partner. Auf seiner Webseite können Kundinnen und Kunden ihre Bestellungen aufgeben. Der 31-Jährige besorgt die Produkte, stellt sie auf Wunsch auch als Geschenkbox zusammen und in der Regel innert zwei bis drei Tagen treffen sie beim Kunden ein. Seine Geschäftsidee umfasst somit den Wiederverkauf und die Lieferung regionaler Spezialitäten wie Wurst, Käse oder auch Backwaren wie zum Beispiel den traditionsreichen Appenzeller Biber.

Entspricht seinen eigenen Überzeugungen

Der 31-Jährige arbeitet hauptberuflich im Verkaufsinnendienst bei einem Pharmaunternehmen in Herisau. Sich selbstständig zu machen, war schon lange sein Wunsch. Viele Geschäftsideen hatte er, umgesetzt wurde bislang aber keine. Beim «Appenzeller Garten» war die Ausgangslage jedoch eine andere. «In den Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung werden Güter mit regionaler Tradition immer wichtiger», so Bremgartner. Eine Entwicklung, die ihm sehr am Herzen liegt. Auch er kauft Bio-Lebensmittel aus der Region, setzt auf Nachhaltigkeit und legt Wert darauf, kleinere Betriebe zu unterstützen. «Für mich war das wohl ausschlaggebend, dass ich sagte, ich setze meine Geschäftsidee tatsächlich um: Ich kann zu 100 Prozent hinter dem stehen, was ich propagiere.»

Bald auch Trachten im Online-Shop?

«Für mich ist meine Firma eine Investition in meine Zukunft», so Bremgartner weiter. Er möchte den «Appenzeller Garten» als langfristig angelegten Nebenerwerb aufbauen und später zu einem Familienunternehmen ausdehnen. Dazu will er den Bekanntheitsgrad in den nächsten Monaten weiter ausbauen. Schweizweit sollen die Appenzeller Spezialitäten neue Kundschaft erreichen. Dafür ist Bremgartner auch an Messen wie der Zuger Messe Ende Oktober vertreten. In Zukunft könnte das Sortiment erweitert werden. Denkbar wäre es, dass nebst den kulinarischen Produkten auch Musik, Gürtel oder Trachten zum Kauf angeboten werden. Worauf Bremgartner genau setzen wird, ist noch unklar. Entscheidendes Kriterium: «Der Appenzeller Bezug muss auf den ersten Blick erkennbar sein. Darauf lege ich grossen Wert.» Er sei stolz auf seine Heimat. Darum möchte er auch für Produkte von hier einstehen.

Viel Vorbereitung hat der Herisauer in seine Firma investiert: Das Logo wurde entworfen, Flyer gedruckt, die Webseite entworfen, Verpackungsmaterial besorgt. Gab es auch Anfangsschwierigkeiten? «Ja. Dass die Kosten für die Verpackungen derart hoch sein werden, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.» Doch um diese Aufwendungen kommt er auch künftig nicht herum. Ganz im Gegenteil: Bremgartners Wunsch ist es, den Vertrieb seiner Geschenksets zu stärken. Dies seien ideale Kunden- oder Mitarbeitergeschenke, ist er überzeugt. Er hofft auf viele Bestellungen. «Mein Traum ist es immer noch, einmal ein ganzes Wochenende lang zu ‹päcklen›.»

Hinweis

Weitere Informationen auf www.appenzellergarten.ch

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