Städtli zeigte sich in Festlaune

Das Städtlifest war ein grosser Erfolg: Am Freitag und am Samstag waren die Bänke in der Hauptgasse und in den verschiedenen Beizli der Vereine gut besetzt. Auf der Bühne wechselten sich verschiedene Formationen ab und sorgten für die Unterhaltung des Publikums.

Sabine Schmid
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Die Auffuhr für die Kalber-Gant des Chössi-Theaters.

Die Auffuhr für die Kalber-Gant des Chössi-Theaters.

LICHTENSTEIG. Der Wettergott zeigte sich gnädig gegenüber den Organisatoren des Städtlifestes: Es konnte bei idealen Temperaturen und trockener Witterung durchgeführt werden. Am Freitagabend und während des ganzen Samstags nahmen zahlreiche Besucherinnen und Besucher an den Festtischen in der Hauptgasse Platz. Von dort hatten sie eine gute Sicht auf die Aktivitäten, die auf der Bühne dargeboten wurden.

Vielfältiges Programm

Vereine aus Lichtensteig zeigten dort das Resultat von unzähligen Probe- und Übungsstunden. Die Musikgesellschaft Harmonie mit ihren Jungbläsern nahm die Gelegenheit für einen Auftritt ebenso wahr wie der Budoclub oder die Easylinedancers. Er sei überrascht, was in Lichtensteig alles gemacht werde, sagte OK-Präsident Marco Reiser im Vorfeld. Am Städtlifest bot sich auch für jüngere Musiker und Sänger die Möglichkeit, ihr Talent zu zeigen. So erfreuten mehrere Formationen der Musikschule Toggenburg das Publikum. Laut war der Applaus auch für den Kägifret-Chor und die Gesangsklasse der Musikschule Toggenburg unter der Leitung von Teresa Kressig. Einmal mehr stellten die jungen Sängerinnen und Sänger ihre grosse Motivation unter Beweis. Nicht auf der Bühne, aber in der Hauptgasse zeigten die jungen Turner des TZ Fürstenland akrobatische Übungen vor.

Hüpfkirche für Kinder

Der Goldene Boden war fest in Kinderhand. Die Evangelische Kirchgemeinde hatte dort eine Hüpfburg in Form einer Kirche aufgestellt, die von den Kindern rege genutzt wurde, wie anhand der abgelegten Schuhe ersichtlich war. Grossen Zuspruch gab es auch für die Bastelecke, wo aus alten Milchkartons bunte Schiffe gebaut wurden. Wer wollte, konnte auch auf einem Karussell einige Runden drehen.

Engagierte Helfer

Für die Verköstigung der Besucher waren die Dorfvereine zuständig. Die Mitglieder führten Beizli und boten Essen und Getränke an. Dies, obwohl der Gewinn nicht in die eigene Vereinskasse fliesst, sondern zugunsten der Sanierung der Kalberhalle aufgewendet wird. «Unsere zahlreichen Helfer waren sehr engagiert und haben dort zugepackt, wo es gerade nötig war», lobte OK-Präsident Marco Reiser. Er zieht eine positive Bilanz des Städtlifestes. «Das Wetter hat mitgespielt, viele Leute flanierten durch die Gassen und von den Vereinen, die ein Beizli führten, gab es positive Rückmeldungen».

Junge Sängerinnen verstärkt durch den Kägifret-Chor.

Junge Sängerinnen verstärkt durch den Kägifret-Chor.

Das Jugendblasensemble der Musikschule Toggenburg beim Konzert. (Bilder: Sabine Schmid)

Das Jugendblasensemble der Musikschule Toggenburg beim Konzert. (Bilder: Sabine Schmid)

Spass für die Kinder auf der Hüpfburg in Form einer Kirche.

Spass für die Kinder auf der Hüpfburg in Form einer Kirche.

Akrobatischer Auftritt der Mitglieder des TZ Fürstenland.

Akrobatischer Auftritt der Mitglieder des TZ Fürstenland.

Das Bühnenprogramm zog zahlreiche Besucher in die Hauptgasse. (Bild: Urs M. Hemm)

Das Bühnenprogramm zog zahlreiche Besucher in die Hauptgasse. (Bild: Urs M. Hemm)