Städtli-Bibliothek Lichtensteig

LESETIPS Brooke ist glücklich verheiratet und Mutter. Zum vierzigsten Geburtstag will sie ihrem Mann besondere Fotos von sich schenken. Samantha ist in den Flitterwochen, als sie herausfindet, dass ihr viel älterer Mann sie betrügt. Mit einer viel älteren Frau.

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LESETIPS

Brooke ist glücklich verheiratet und Mutter. Zum vierzigsten Geburtstag will sie ihrem Mann besondere Fotos von sich schenken. Samantha ist in den Flitterwochen, als sie herausfindet, dass ihr viel älterer Mann sie betrügt. Mit einer viel älteren Frau.

Katherine ist sensationell erfolgreich in ihrem Job. Wen stört es da schon, dass ihr Boss ihr das Herz gebrochen hat? Drei Frauen, drei ganz unterschiedliche Schicksale. Doch Brooke, Samantha und Katherine haben etwas gemeinsam – aber noch weiss keine von ihnen, was es ist.

Mike Greenberg: Was uns glücklich macht, (Lübbe), 320 Seiten (L)

Bibliothek Wattwil

Sie kommt immer zu spät. Sie ist das hübscheste Mädchen des Seminars. Und sie ist unerreichbar. Die Liebe des zurückhaltenden Literaturstudenten Henri Bredin scheint aussichtslos, auch wenn er und die schöne Valérie Castel dasselbe Lieblingsbuch haben. Denn Valérie sieht in Henri nur einen guten Freund, für Henri jedoch ist das Mädchen mit den aquamarinblauen Augen und dem spöttischen Lächeln diejenige, die er lieben könnte wie keine andere. Als Valérie in den Semesterferien mit ihren Eltern an die italienische Riviera reist und dort dem Charme eines Italieners erliegt, der wohlhabend, gutaussehend und zehn Jahre älter ist, ist der verliebte Student am Boden zerstört. Gegen diesen Mann hat er keine Chance. Wider jede Vernunft beschliesst Henri, das Menu seines Lebens zu kochen und seine grosse Liebe zum Essen einzuladen. Doch ausgerechnet an diesem besonderen Abend kommt die ansonsten unpünktliche Valérie eine halbe Stunde zu früh.

Nicolas Barreau: Menu d'amour, (Thiele), 157 Seiten (W)

Bibliothek Bütschwil

Der erfolgreiche Anwalt Frédéric lebt in einem wunderschönen Pariser Palais mit Blick auf die Seine, und seine grosse Liebe Marcia erwartet ein Kind von ihm. Als er eines Tages von einem Fremden eine Schatzkarte mit Aussicht auf ein Meisterwerk von Monet erbt, glaubt er, einem verschollenen Gemälde seines Lieblingsmalers auf der Spur zu sein. Frédéric tritt eine Reise an, die ihn an traumhaft schöne Orte der Normandie zu entführen verspricht. Nach und nach erwachen vergessen geglaubte Erinnerungen in ihm: an einen liebevollen Vater, der ihm mit leuchtenden Augen von seiner Passion für die Malerei erzählte. An jenen Tag vor dreissig Jahren, an dem sein Vater die Familie wortlos verliess. Und je weiter Frédéric den geheimnisvollen Anweisungen der Karte folgt, desto klarer wird ihm, dass diese Reise womöglich die Chance ist, sein Leben noch einmal neu zu entdecken.

Caroline Vermalle: Und wenn es die Chance deines Lebens ist?, Roman, Lübbe, 288 Seiten

Bibliothek Büelen Nesslau

Grossbritannien im Jahr 1972. Sie ist attraktiv, intelligent und eine ideale Rekrutin für den britischen Inlandsgeheimdienst MI5: Serena Fromme. Der Kalte Krieg ist noch lange nicht vorbei, und auch die Sphäre der Kultur ist ein umkämpftes Schlachtfeld: Der MI5 will Schriftsteller und Intellektuelle fördern, deren politische Haltung der Staatsmacht genehm ist. Die Operation trägt den Codenamen «Honig». Serena, eine leidenschaftliche Leserin, ist die perfekte Besetzung, um den literarischen Zirkel eines aufstrebenden jungen Autors zu infiltrieren. Zunächst liebt sie seine Erzählungen. Dann beginnt sie, den Mann zu lieben. Wie lange kann sie die Fiktion ihrer falschen Identität aufrechterhalten? Und nicht nur Serena lügt wie gedruckt. Ian McEwan lockt uns mit gewohnter Brillanz in eine Intrige um Verrat, Liebe und die Erfindung der eigenen Identität.

Ian Mc Ewan: Honig, Diogenes, 448 Seiten

Bibliothek Mosnang

Der Protagonist Marcus Goldmann leidet an einer Schreibblockade, nachdem er mit seinem ersten Buch einen Bestseller geschrieben hat. Da wird im Garten seines ehemaligen Lehrers, des berühmten Schriftstellers Harry Quebert, eine Leiche gefunden. Es ist Nola, die als 16-Jährige vor über 30 Jahren verschwunden ist. Bei Nolas Leiche liegt auch das Originalmanuskript von Harrys erfolgreichem Liebesroman. Harry gerät in Mordverdacht, und als sich herausstellt, dass es sich beim gefeierten Buch um die Geschichte seiner Liebe zur jungen Nola handelt, wandelt sich die allgemeine Hochachtung in Verachtung. Nur Marcus will seinem ehemaligen Lehrer beistehen. Er recherchiert und landet mit diesen Aufzeichnungen wieder einen Bestseller. Raffiniert aufgebaut, spannend mit vielen unerwarteten Wendungen.

Joël Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert, Piper, 723 Seiten

Dorfbibliothek Brunnadern

Auch im Herbst des Lebens sollte noch Leben in der Bude sein, sagen sich Märtha, Snille, Kratze, Anna-Greta und Stina und schmieden einen Plan: Sie müssen ein Verbrechen begehen, damit sie raus aus diesem Heim und rein ins Gefängnis kommen, denn dort ist man bekanntlich viel besser dran. Gutes Essen, keine Sparmassnahmen, geregelter Freigang. Doch Planung und Durchführung eines Verbrechens sind gar nicht so einfach – vor allem, wenn man es ehrlich meint. Catharina Ingelman-Sundberg erzählt eine kriminell lustige und herzerwärmende Geschichte über fünf Freunde, die ihrem Leben eine völlig neue Wendung geben und sich ihren Traum vom Glück erfüllen.

Catharina Ingelman-Sundberg: Wir fangen gerade erst an, Fischer Scherz, 416 Seiten

Bibliothek Ebnat-Kappel

«Letzte Woche habe ich eine tote Frau gefunden. Vor einer Stunde wurde ich wegen Mordes verhaftet. Wem kann ich trauen? Wem kann ich glauben? Wie kann ich ihnen beweisen, dass ich unschuldig bin?» – Von einem Tag auf den anderen wird Gaby Mortimers Leben zum Albtraum. Beim Joggen entdeckt sie einen hellen Fleck zwischen den Bäumen, die blasse Haut einer ermordeten jungen Frau. Doch das ist erst der Anfang. Gaby ruft die Polizei, versucht, alles richtig zu machen, aber plötzlich wird sie selbst des Mordes verdächtigt. Niemand will ihr mehr glauben, dass sie die Tote nicht kannte, die sie nie zuvor gesehen hat. Immer mehr Indizien sprechen gegen Gaby, die Beweise werden erdrückend. Gaby steht mit dem Rücken zur Wand, ganz allein. Und sie spürt, dass ihr Mann mehr von allem weiss, als er zu erkennen gibt.

Sabine Durrant: Ich bin unschuldig, Pendo, 348 Seiten

Gemeindebibliothek Mogelsberg

Ein erschütternder Bericht aus der Hölle Nordkoreas. Das diktatorisch regierte Nordkorea ist fast völlig isoliert, aggressiv und bettelarm. Und es hält rund 150 000 seiner Bürger in Lagern gefangen, die vergleichbar sind mit NS-Konzentrationslagern oder dem Gulag. Da die Lager seit Jahrzehnten existieren, gibt es inzwischen Tausende, die dort aufgewachsen sind. Einer von ihnen ist Shin Dong-hyuk. Blaine Harden erzählt die Geschichte des 1982 im so genannten Lager 14 geborenen Shin, der bis zu seiner Flucht nie etwas anderes kennengelernt hatte als die grausame und primitive Lagerwelt. Menschlichkeit, Vertrauen, Wärme, Zuneigung und jegliche Errungenschaften der Zivilisation waren ihm unbekannt, Hunger, Misstrauen und brutale Züchtigungen hingegen Alltag. Shins Zeugenbericht gibt einen tiefen Einblick in die unmenschlichen Lebensverhältnisse, die in dieser nordkoreanischen Lagerhölle herrschen, und schildert das berührende Schicksal eines jungen Mannes, dem wie durch ein Wunder die Flucht in die Freiheit gelang.

Blaine Harden: Flucht aus Lager 14, DVA Verlag, 256 Seiten