Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ST. PETERZELL: Kein Epilog, sondern ein neues Kapitel

Am Samstag, 31. März, schliesst der Landgasthof Rössli nach sieben Jahren Führung durch Maya und Peter Grubenmann endgültig seine Türen für Gäste.
Noëlle Lee

Der Landgasthof Rössli in St. Peterzell war der Schauplatz vieler Geschichten. Immerhin existiert das Gebäude seit mindestens 200 Jahren, 1775 wurde das Gebäude erstmals urkundlich erwähnt. Doch Geschichten enden nun mal auch irgendwann und genauso findet nun der Restaurantbetrieb im Rössli sein Ende. Nachdem das Restaurant vor sieben Jahren, im Januar 2011, von Maya und Peter Grubenmann wiedereröffnet wurde, schliesst es am 31. März endgültig.

Die Summe aller Momente

Die Nachricht, dass das «Rössli» schliesst, traf die Stammgäste natürlich am meisten. «Sie alle finden das sehr schade, aber sie verstehen unsere Beweggründe», meint Maya Grubenmann. Hauptgrund für das Ehepaar das Rössli zu schliessen, ist die fehlende Zeit. Ein Restaurant zu führen bedeutet, Gästezimmer zu vermieten und die Besucher zu betreuen, Anlässe zu organisieren und auch noch für die Familie da zu sein. Das alles unter einen Hut zu bringen, ist extrem schwer und so entschieden sich die Eheleute Grubenmann dazu, Prioritäten zu setzen. Sie wollen mehr Zeit mit ihren Kindern, der Familie und miteinander verbringen.

Im Restaurantbetrieb hat sich seit der Bekanntgabe nichts verändert. Es hängt keine Melancholie in der Luft, denn zu tun haben die Ehepartner genug. Viele der Stammgäste nutzen die verbleibende Zeit noch und veranstalten Anlässe im Landgasthof Rössli. Auch nach der Schliessung gibt es nicht viel Zeit zum Durchatmen. Maya und Peter Grubenmann werden weiterarbeiten, einfach nicht im «Rössli». Da die Liegenschaft den Grubenmanns gehört, wird das Gebäude von einem Restaurant zu einem Privathaus.

Auf die Zeit, die das Ehepaar Grubenmann im Landgasthof verbracht hat, werden sie aber bestimmt mit einem Lächeln zurückblicken. Auf die Frage, welcher Moment ihr liebster war, erwidert Peter Grubenmann: «Es ist die Summe aller Momente, die eine glückliche Erinnerung ans ‹Rössli› ergeben. Ich würde keinen Moment hervorheben wollen. Sie waren alle ganz besonders für uns.»

Die Ehepartner sind aber nicht nur sehr dankbar für all die schönen Augenblicke, sondern auch für die vielen Freundschaften, die sie während der letzten sieben Jahren zusätzlich geknüpft haben.

Zum Abschluss dieser schönen Zeit laden Maya und Peter Grubenmann ihre Stammgäste am 31. März zu einer «Ustrinkete» ein und geniessen noch einige letzte Augenblicke im Landgasthof. Dann geht die Geschichte des Landgasthofs Rössli zwar zu Ende, doch für Familie Grubenmann beginnt ganz einfach ein neues Kapitel.

Noëlle Lee

noelle.lee@toggenburgmedien.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.