Sprosse um Sprosse erklommen

Während einer würdigen Feier wurden sieben frisch ausgebildete Pflegefachfrauen der Spitalregion Fürstenland Toggenburg die Diplome der Pflege HF überreicht. Vier der Diplomierten werden künftig in den Spitälern Wattwil und Wil tätig sein.

Kathrin Meier
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WATTWIL. Mit einem herzlichen Willkommen begrüssten Gaby Hollenstein und Waltraud Weinig, Ausbildungsbeauftragte der Spitäler Wil und Wattwil, am Donnerstag die Festgemeinde und im besonderen die jungen Lehrabgängerinnen.

Stabile Grundlage erhalten

Die Spitalregion Fürstenland Toggenburg mit den Spitälern Wil und Wattwil bietet insgesamt 90 Ausbildungsplätze in elf verschiedenen Bereichen an. Der Anteil der Auszubildenden beträgt gut 20 Prozent. «Wir sind froh, dass wir damit einen Beitrag für die Zukunft der Gesundheitsfachpersonen leisten können», sagte Waltraud Weinig. Gaby Hollenstein nahm Bezug auf den Leitspruch der Diplomandinnen: «Die Leiter des Erfolgs kann man nicht mit den Händen in den Hosentaschen erklimmen». Wahrscheinlich hätten sie die Hände manchmal zum Festhalten benötigt – vielleicht hin und wieder einen Schritt rückwärtsmachen müssen. Auf jeder neuen Sprosse habe sich jedoch eine neue Sicht auf den Berufsalltag ergeben. Die Hände hätten dabei immer eine wichtige Rolle gespielt. Einerseits übermittelten sie mit ihren Berührungen den Patienten Vertrauen und Sicherheit, andererseits führten die Hände konkrete Tätigkeiten aus, die auf Fachwissen basierten. Damit eine Leiter nicht umfalle, müsse sie auf sicherem Boden stehen. Mit dem Gelernten aus Praxis und Schule hätten die Auszubildenden diese stabile Grundlage erhalten. Darauf könne aufgebaut werden.

Leiter verlängern

Vier der sieben frisch diplomierten Pflegefachfrauen werden in den Spitälern Wattwil und Wil tätig sein. Die übrigen werden in verschiedenen anderen Institutionen ihr Können beweisen. «Das Gesundheitswesen freut sich auf die neuen Berufskolleginnen», hiess es dazu an der Diplomfeier. Gaby Hollenstein fügte an: «Es gibt Leitern, welche man verlängern kann.» Den Diplomandinnen wünschte sie, dass sie die Herausforderungen des Berufsalltags bestehen und neue Erfolge feiern könnten. «Das Lernen wird euch immer begleiten, es hält wach, um mit den anfallenden Veränderungen umgehen zu können.» Mittels einer humorvollen Bilderpräsentation zeigten die Pflegefachfrauen ihren beruflichen Werdegang auf. Dem Ausbildungsteam, den Stationen und allen Beteiligten dankten sie für die tolle Unterstützung. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Maewi, genauer der starken Stimme von Nadia Wittenwiler, und den Gitarrenklängen von Laura Mäder.