Spitex Rotbachtal ist auf Kurs

BÜHLER. Die Geschäfte an der ersten Mitgliederversammlung des Vereins Spitex Rotbachtal konnten am Samstag im Gemeindesaal Bühler diskussionslos abgewickelt werden.

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BÜHLER. Die Geschäfte an der ersten Mitgliederversammlung des Vereins Spitex Rotbachtal konnten am Samstag im Gemeindesaal Bühler diskussionslos abgewickelt werden. Die Gemeindepräsidentin von Bühler, Ingeborg Schmid, erwähnte einleitend, dass die Kunden von den strukturellen Neuerungen des Zusammenschlusses nicht viel gemerkt haben, aber auch, dass die Weitläufigkeit der Region den Mitarbeitenden nahezu 60 000 Kilometer Weg abverlangt hat. Was rund acht Prozent der gesamten Arbeitszeit ausmacht, wie auch Gerhard Frey aus Teufen, Präsident des Vereins, betonte.

Diverse Interessengruppen

Mit zunehmender Gesetzesdichte findet die Krankenpflege zu Hause in immer komplexeren Rahmenbedingungen statt. Für die Spitex bedeutet das, dass man nicht mehr nur mit den Gemeinden und der Kundschaft, sondern verstärkt auch mit dem Bund, dem Kanton, dem Spitexverband und der Santé Suisse in Verbindung und in Einklang sein muss. Die Antwort des Vorstandes ist die Einführung von Qualitätsmanagement, das in einem Jahr erste Resultate liefern soll.

Vereinsgeschäfte

Durch die Zusammenführung der beiden Rechnungen ergibt sich für 2013 ein ausserordentlicher Ertragsüberschuss von 344 000 Franken. Mit 51 000 Franken konnten erfreulich viele Spenden generiert werden. Das Budget 2014 rechnet mit einem Aufwand von 1,94 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,97 Millionen Franken. Knapp einen Drittel des Ertrags steuern der Kanton und die Gemeinden bei.

Andrea Kern aus Gais ersetzt die ausscheidende Verena Koller im Vorstand. Zwar war man sich einig darüber, dass die Arbeit im Vorstand weitgehend eine ehrenamtliche sein soll. Trotzdem wurde für das Präsidium eine jährliche Entschädigung von 2000 Franken und für die Vorstandsmitglieder eine solche von 1000 Franken genehmigt. (bs)

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