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Spitex richtet Fonds ein

Nach ihrer Gründung befindet sich die Spitex Rotbachtal in der Phase der Konsolidierung. An der dritten Versammlung werden die Statuten angepasst. Die Spitex hat 1000 Mitglieder.
Monika Egli
Sie wurden an der Versammlung geehrt: Cornelia Brülisauer (für fünf Jahre Diensttreue), Renata Fitze (für zehn Jahre), Stephanie Langenauer und Anita Langenegger (für je fünf Jahre). (Bild: pd)

Sie wurden an der Versammlung geehrt: Cornelia Brülisauer (für fünf Jahre Diensttreue), Renata Fitze (für zehn Jahre), Stephanie Langenauer und Anita Langenegger (für je fünf Jahre). (Bild: pd)

TEUFEN. Die Erfahrungen aus der Anfangszeit der Spitex Rotbachtal führten zu einer leichten Anpassung der Statuten. Diese wurde am Samstag im Zeughaus Teufen von den anwesenden 89 Mitgliedern bei einer Enthaltung gutgeheissen. Neu wird demnach der Vorstand die Tarife festsetzen und das Budget genehmigen, denn nur das sei praktikabel, wie Präsident Gerhard Frey darlegte. Da die angeschlossenen Gemeinden Teufen, Bühler und Gais den grössten Teil des Defizits tragen müssen, seien sie für ihre eigenen Voranschläge auf frühzeitige Angaben angewiesen, und es gehe nicht, dass das Budget erst von der Frühlingsversammlung abgesegnet werde.

8700 Franken pro Monat

Zuvor war Gerhard Frey in seiner Begrüssung auf den digitalen Fortschritt eingegangen, der sich Schritt um Schritt in der Gesellschaft etabliere und vieles erleichtere. Er erinnerte an die Zeiten ohne Staubsauger, Waschmaschine und Kühlschrank. Jede praktikable Neuerung in diesem Bereich komme auch der älteren Generation zugute, die dank der elektronischen Helfer länger in den eigenen vier Wänden bleiben könne. Denn unverändert gelte der Grundsatz «ambulant vor stationär». Gerhard Frey wies auf die Kosten hin: Während der Aufenthalt in einem Alters- und Pflegeheim im schweizerischen Durchschnitt 8700 Franken pro Person und Monat kostet – wovon der Bewohner fast zwei Drittel selber berappen muss – seien die Kosten gemäss Bundesamt für Statistik für die Pflege zu Hause fast fünfmal niedriger.

Mit seinen rund 1000 Mitgliedern, was nicht Einzelpersonen, sondern Haushalte beziffert, ist die Mittelländer Spitex der grösste Verein im Rotbachtal. Die Rechnung 2015 schloss ausgeglichen, denn die Defizite werden auf den Franken exakt vom Kanton und von den Gemeinden getragen. Bei einem Aufwandtotal von 1,7 Millionen Franken mussten im letzten Jahr Teufen 490 000, Gais 190 000 und Bühler 81 000 Franken zuschiessen; den Kanton kostete es 6600 Franken. Der Mitgliederbeitrag wird bei 30 Franken belassen.

Fonds für Spenden und Legate

Der Vorstand hat einen Fonds für gemeinnützige Zwecke eingerichtet. Spenden, Zuwendungen und Legate werden diesem Fonds zugeschrieben. Denn, so Gerhard Frey, es sei bestimmt nicht die Absicht der Gönner, das Defizit der laufenden Rechnung kleiner zu halten. Der Fonds werde deshalb im Sinn der Geber für wohltätige Zwecke eingesetzt.

2015 ist Yvonne Brülisauer als neue Bereichsleiterin Kerndienste zum Team gestossen; sie stellte sich am Samstag vor. Eine Umfrage hat ergeben, dass die Zufriedenheit mit der Spitex Rotbachtal sowohl bei Kunden wie auch bei Mitarbeitenden hoch ist und über dem Schweizerischen Mittelwert liegt.

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