Spitex

Zurzeit bezahlt der Kanton einen Drittel aller ungedeckten Spitex-Kosten. Diese Defizitgarantie will die Regierung streichen und damit etwa 700 000 Franken einsparen und an die Gemeinden verlagern.

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Zurzeit bezahlt der Kanton einen Drittel aller ungedeckten Spitex-Kosten. Diese Defizitgarantie will die Regierung streichen und damit etwa 700 000 Franken einsparen und an die Gemeinden verlagern. Regierungsrat Matthias Weishaupt argumentierte, dass gute Pflege vor Ort für Gemeinden ein Standortvorteil sei. Sie müsse deshalb auch vor Ort finanziert werden. Auch die parlamentarische Kommission vertrat die Auffassung, dass die spitalexterne Kranken- und Gesundheitspflege eine reine Aufgabe der Gemeinden sei. «Der Bedarf an Spitex-Leistungen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen», sagte Katrin Alder (FDP, Herisau). Sie forderte den Erhalt der Defizitgarantie, damit die Gemeinden weiterhin die Grundaufgaben erfüllen könnten. Das Parlament entschied jedoch mit deutlicher Mehrheit, dem Antrag der Regierung zu folgen. (mge)

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