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Chefärztin der Frauenklinik am Spital Herisau wird per sofort freigestellt

Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden trennt sich von Birgit Lewandowski. Sie war seit 2014 Chefärztin an der Frauenklinik im Spital Herisau. Jürgen Lerner übernimmt die Leitung interimsweise.
Karin Erni
Am Spital Herisau gibt es einen Personalwechsel auf höchster Stufe. Bild: Ralph Ribi

Am Spital Herisau gibt es einen Personalwechsel auf höchster Stufe. Bild: Ralph Ribi

Wieder gibt es eine Personalie beim Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (Svar) zu verzeichnen. Er trennt sich gemäss einer Pressemeldung per sofort von der Chefärztin der Frauenklinik im Spital Herisau, Birgit Lewandowski. Sie war seit Oktober 2013 beim Svar beschäftigt. Zuerst als Leitende Ärztin und seit Ende 2014 als Chefärztin. Unterschiedliche Auffassungen in der Führung der Frauenklinik hätten im September dazu geführt, dass Verwaltungsrat und Geschäftsleitung entschieden haben, die Probleme und offenen Fragen zu klären. Der Bericht zur durchgeführten Untersuchung habe die Führungsprobleme bestätigt, begründet der Svar die Kündigung. Auf Nachfrage sagt CEO Paola Giuliani: «Die Führungsaufgaben sind bei einer Chefarztposition vielfältig und anspruchsvoll. Die Personalführung gehört, nebst anderen, sicherlich zu einer zentralen Aufgabe. Über Details und Hintergründe können wir aus Daten- und Persönlichkeitsschutzgründen keine Auskunft geben.»

Betreuung sichergestellt

Die Frauenklinik im Spital Herisau wird ad interim durch Jürgen Lerner geführt. Lerner ist hier bereits seit über 3,5 Jahren als Leitender Arzt tätig. Zusätzlich wird das bestehende Ärzteteam um Jürgen Lerner vorübergehend von Dieter Seitzer unterstützt. Der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe stand in den vergangenen Jahren als Spitalfacharzt immer wieder für die Frauenkliniken des Spitalverbundes im Einsatz. Die Betreuung und Behandlung der Patientinnen sei zu jeder Zeit sichergestellt, versichert der Svar. Lewandowskis Sprechstunden im medizinischen Zentrum Appenzell werden zukünftig von anderen Kaderärzten des Svar durchgeführt.

Anspruchsvolle Personalsuche

Die offene Chefarztstelle werde so rasch wie möglich neu besetzt. Das dürfte indes nicht ganz nicht einfach werden. Der Herausforderung, die richtigen und genügend Fachkräfte zu finden, müssten sich alle Spitäler stellen, sagt Paola Giuliani. «Wir sind froh, dass wir dieses Jahr zahlreiche Kaderarztstellen hervorragend besetzen konnten. Der Svar gilt – gerade für diejenigen, die explizit kein Zentrumsspital suchen – weiterhin als attraktiver Arbeitgeber. Generell ist es unser Rekrutierungsgrundsatz, uns die notwendige Zeit zu nehmen, um die richtige Person für uns zu finden und einzustellen.»

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