Spielplatz
Generationenplatz Kreckel in Herisau wird für Frühlingserwachen hergerichtet

Am 8. April wird der Generationenplatz in Herisau für die Hauptsaison vorbereitet. Glen Aggeler, Präsident des Vereins Spielinsel erklärt, welche Arbeiten gemacht werden und worauf man bei der Benützung achten muss.

Felicitas Markoff
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Der Generationenplatz Kreckel in Herisau wird für den Frühling hergerichtet.

Der Generationenplatz Kreckel in Herisau wird für den Frühling hergerichtet.

Bild: Patrick Itten

Trotz kurzzeitigen Schneefalls und eisiger Temperaturen steht der Frühling nun endlich vor der Tür. Genau der richtige Zeitpunkt, um den beliebten Generationenplatz in Herisau für das Frühlingserwachen vorzubereiten. Hier treffen sich regelmässig Familien mit kleinen Kindern, aber auch Seniorinnen und Senioren wissen diesen Platz zu schätzen. Vereine und Schul- und Kindergartenklassen verbringen ebenfalls gerne Zeit auf dem Generationenplatz, der sich neben dem Altersheim Heinrichsbad befindet.

Die rege Benutzung des Generationenplatzes ist sehr erfreulich und zeugt vom grossen Bedürfnis, welches für eine solche Nutzung herrscht, wie der Verein Spielinsel in einer Mitteilung schreibt. Über alle Generationen hinweg und während aller vier Jahreszeiten wird der Generationenplatz von der Bevölkerung genutzt. Dies entspricht auch dem Ziel des Vereins. Denn er macht sich für den Platz stark. So sammeln sie zum Beispiel die notwendigen finanziellen Mittel und unterhalten damit den Platz.

Toilette wird wieder in Betrieb genommen

Am Freitag, den 8. April, wird dieser Platz durch Freiwillige der St.Galler Kantonalbank sowie des Vorstandes für die Frühlingssaison hergerichtet. «Es wird beispielsweise gejätet, ein Segeltuch aufgehängt und einiges gereinigt», sagt Glen Aggeler, Präsident des Vereins Spielinsel. Auch Schmierereien werden weggeschliffen und das Toi-Toi, welches sich in der Winterpause befindet, wird wieder in Betrieb genommen. Nach wie vor stehen auch die öffentlichen Toiletten an der Ostfassade des Sportzentrums zur Verfügung.

Personen die «Sändeli-Sachen» für Kinder übrighaben, wie zum Beispiel Schaufeln und Eimer, dürfen diese Spielsachen gemäss dem Verein gerne beisteuern und am nächsten Freitag vor Ort beim Vorstand mitbringen.

Gegenseitiger Respekt und Toleranz als Grundlage

Der Generationenplatz soll auch für die Inklusion der Generationen stehen. Grundlage dafür sind auch gegenseitiger Respekt und Toleranz. Wie der Verein schreibt, wurde der Platz in den vergangenen Monaten leider wiederholt beschädigt. Glen Aggeler sagt:

«Es ist drei Mal zu Brandstiftung gekommen. So wie es aussieht, war es dieselbe Person.»

Der Verein ist froh, dass die Kantonspolizei einen Teil der Fälle klären konnte. Der Vorstand des Vereins ruft zu Respekt und Eigenverantwortung auf. Ebenfalls werden Eltern, die sich mit ihren Kindern und Jugendlichen auf dem Platz aufhalten, dazu aufgefordert, die Benutzerordnung sowie die Themen Respekt, Toleranz und Verantwortung mit ihrem Nachwuchs zu besprechen. Der Verein ist froh, wenn alle ein Auge auf den gemeinsamen Platz haben und verdächtige Situationen wie Schmierereien oder Brandstiftung der Polizei gemeldet werden.

Mehrere Sachbeschädigungen aufgeklärt

21-jähriger Mann muss sich vor Staatsanwaltschaft verantworten

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden schreibt, ist es im Verlauf der vergangenen Wochen in Herisau wiederholt zu Sachbeschädigungen auf Spielplätzen und Schularealen gekommen. Der Verursacher konnte ermittelt werden. Im Verlauf der Ermittlungen und im Zusammenhang mit Sachbeschädigungen, welche in Herisau begangen wurden, konnte ein 21-jähriger, in der Region wohnhafter Mann ermittelt werden, welcher zugab, die Beschädigungen begangen zu haben. Er muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Ein Fall trug sich am Dienstagabend, 1. Februar 2022, kurz vor 23 Uhr zu: Die Feuerwehr Herisau wurde zum Generationenspielplatz beim Heinrichsbad gerufen, da ein Feuer im Spielturm festgestellt wurde. Durch das schnelle Handeln der Meldeerstatter und das rasche Eingreifen der Feuerwehr entstand nur ein geringer Sachschaden. Im Spielturm hatte eine unbekannte Täterschaft mit offenem Feuer hantiert, sodass Holzteile in Brand gerieten. Bei den anderen Fällen wurden ebenfalls Spielgeräte beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.