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Spielplatz für Generationen

Kirchberg hat ab sofort einen Generationenspielplatz. Er ist nach jenem im Kronberg schweizweit erst der zweite seiner Art und spricht Alt und Jung gleichermassen zur Bewegung an. Zu finden ist er zwischen Sonnmatt und Sonnegrund.
Beat Lanzendorfer
Lukas Fust Gemeinderat und Präsident von «Kirchberg bewegt»

Lukas Fust Gemeinderat und Präsident von «Kirchberg bewegt»

KIRCHBERG. Die Sportanlage Sonnmatt wurde 1991 eröffnet und feiert 2016 ihr 25-Jahr-Jubiläum. Zur Anlage gehört auch ein Spielplatz, der im Zuge der Sanierung eine Erweiterung erfuhr. Die Nutzung des Platzes ist künftig generationenübergreifend möglich. Spass an der Bewegung soll im Vordergrund stehen und auch den Begleitpersonen von Kindern eine sinnvolle und gesundheitsfördernde Betätigung ermöglichen. Ein solcher Platz bietet darüber hinaus aber auch spezifische Trainingsmöglichkeiten, die in die regelmässigen Trainingseinheiten von Mannschaften und Privaten eingebaut werden können.

Die Ausgangslage

Kraft und Beweglichkeit im Alter rücken in der Öffentlichkeit zunehmend in den Fokus. Ein Motorikpark ist eine optimale Präventivmassnahme, um Stürzen und Unfällen im Alter vorzubeugen. Dem planierten Alltag und genormten Stufen fällt nicht nur die Beweglichkeit verschiedener Gelenke zum Opfer. Schlimmer noch sind die resultierenden Defizite in Koordinationsvermögen und Gleichgewichtssinn, die spätestens im Alter eine gewisse Unselbständigkeit bedeuten.

Überlegungen angestellt

Aufgrund dieser Ausgangslage hat das Organisationskomitee von «Kirchberg bewegt» Überlegungen angestellt, wie der Platz für alle Altersklassen optimal genutzt werden kann. Weitere Aspekte waren die Nähe zum Altersheim Sonnegrund sowie zu den Alterswohnungen Bärewisli. Nachdem diverse Varianten zur Auswahl standen und sich die Verantwortlichen für die Lösung der Firma Jawin entschieden haben, wurde die Anlage in den vergangenen Wochen saniert und zu einem Generationenspielplatz ausgebaut. Seit letztem Dienstag ist dieser nun offiziell für alle freigegeben. In Anwesenheit von Gemeinderat Lukas Fust, Benjamin Fust, Vertreter der Firma Jawin sowie Max Keller, Chef des Werkhofes der Gemeinde Kirchberg, wurden die Geräte überprüft und abgenommen. Entstanden ist ein Park mit verschiedenen Möglichkeiten zur Bewegung. Dazu gehören ein Chaosweg, eine Münzbahn, hängende Balancierklötze, eine Wackelplatte, die Klettertour oder Holzstelzen. Ab sofort bietet er für die Besucher die Chance, sich altersunabhängig bewegen zu können und die koordinativen Fähigkeiten zu trainieren. Die offizielle Einweihungsfeier des Generationenspielplatzes wird im nächsten Jahr gefeiert.

Optimale Nutzung wird erklärt

An der Eröffnung ist geplant, dass Spezialisten die Geräte im Detail erklären, um eine optimale Nutzung zu garantieren. Dazu Lukas Fust: «Wir möchten allen, auch Vereinen und Gruppierungen, zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten die Geräte bieten.» Der Eröffnungsevent wird in Zusammenarbeit mit dem Sonnegrund geplant und soll im kommenden Frühjahr über die Bühne gehen.

Benjamin Fust, Vertreter Jawin, Lukas Fust, Gemeinderat, und Max Keller, Leiter Werkhof, versuchen sich bei den hängenden Balancierklötzen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Benjamin Fust, Vertreter Jawin, Lukas Fust, Gemeinderat, und Max Keller, Leiter Werkhof, versuchen sich bei den hängenden Balancierklötzen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Münzbahn im Vordergrund, der Chaosweg im Hintergrund.

Die Münzbahn im Vordergrund, der Chaosweg im Hintergrund.

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