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Spezialtraining für Frauen-U21 des UHC Herisau

Swiss Unihockey misst dem Nachwuchs grosse Bedeutung zu. Dazu stellen sie eigens Mentoren auf, die Trainings bei den Schweizer Unihockey-Clubs leiten. Einer davon ist der Schweizer Nationaltrainer David Jansson. Der Schwede pflegt einen offensiven Spielstil. Im Zentrum des Trainings standen Abschlüsse.
Jeanot Mattle

UNIHOCKEY. Vier Tage vor den Aufstiegsspielen erhält die Frauen-U21 des UHC Herisau prominenten Besuch. Im Rahmen des sogenannten «Mentorenprogrammes», welches von Swiss Unihockey ins Leben gerufen wurde, wird das Team vom Naticoach David Jansson während eines Trainings betreut. Hierzu teilen die Vereine mittels Anmeldeformular dem Verband mit, wer ihr Wunschmentor ist, und was genau trainiert werden soll. Nicht nur die Spieler sollen profitieren, auch den Trainern soll damit mehr Know-how vermittelt werden.

Pro Training bezahlen die Vereine dem Verband 100 Franken. Jansson bezeichnet dieses Mentorenprogramm als ausgesprochen hilfreich. «Eine Win-win-Situation. Die Vereine lernen dazu und ich kann dabei die deutsche Sprache etwas auffrischen», erklärt er und lächelt. Seit seinem Engagement bei Floorball Köniz, bei denen er von 2009 bis 2011 Cheftrainer war, beherrscht er die deutsche Sprache.

Schwerpunkt Offensive

Auf Wunsch des UHC Herisau besteht das Training vielfach aus Offensivaktionen, was dem Nati-Coach sehr gelegen kommt. «Ich pflege einen offensiven Spielstil, denn ich war als Spieler auch eher offensiv ausgerichtet», verrät er. Geübt werden vor allem Abschlüsse und Überzahlsituationen. Mit von der Partie sind auch einige Mitglieder des U16-Junioren-Teams, da sich diese üblicherweise an diesem Abend zu einem Plauschspiel treffen. Zu Beginn spielt man sich scharfe und gezielte Pässe zu und schiesst die Torhüterinnen warm. Im Anschluss erfolgen verschiedene Übungen, welche Abschlüsse unter Druck, Doppelpässe mit Abschluss sowie Körpertäuschungen und Dribblings enthalten. Nach jeder Übung pfeift Jansson das Team zu sich und erklärt sogleich die nächste. Zum Abschluss lässt Jansson Matches in verschiedenen Stilen spielen.

Der Schwede bezeichnet sich als ein lockerer und ruhiger, vor allem aber sehr akribischer Typ. Sobald sein Team aber ein Spiel bestreitet, werde er sehr emotional.

In Bezug auf die Mentalität sagt er: «Im Durchschnitt haben meiner Meinung nach die Schweden mehr Talent; die Schweizer sind jedoch fleissiger. Sie trainieren hart, und so ist es eine Freude für jeden Trainer mit ihnen zusammenzuarbeiten.»

Auf internationaler Ebene teilen sich momentan Schweden und Finnland die Vorherrschaft im Unihockey. «Ich bin aber zuversichtlich, dass die Schweiz in ein paar Jahren auf demselben Niveau agieren wird», sagt Jansson.

Chance auf Aufstieg

Für den UHC Herisau kommt dieses Spezialtraining mit David Jansson zum genau richtigen Zeitpunkt. Dieses Wochenende bietet sich dem Team die Möglichkeit, künftig im Kreis der besten zehn U21-Equipen der Schweiz zu spielen. Da sie in der Grossfeld-Saison den Gruppensieg errangen, sind sie für die Playoff-Spiele, welche in Altdorf im Kanton Uri stattfinden, qualifiziert. Daran teilnehmen werden vier Teams; zwei davon werden aufsteigen. Gegner werden der UHC Waldkirch-St. Gallen, Floorball Uri sowie Unihockey Basel Regio sein.

David Jansson Trainer der Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft (Bild: Pixbo Wallenstam)

David Jansson Trainer der Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft (Bild: Pixbo Wallenstam)

Überzahlsituation: Ein Teil des auf Offensive ausgerichteten Trainings (Bilder: jem)

Überzahlsituation: Ein Teil des auf Offensive ausgerichteten Trainings (Bilder: jem)

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