Spender zeigen sich anlässlich des Dankeschön-Anlasses interessiert am Wohlergehen der Stiftung

Die Stiftung Tosam lud ihre Unterstützer dieses Jahr ins Brockenhaus Degersheim ein.

Karin Erni
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Stiftungsratspräsident Markus Joos konnte den Spenderinnen und Spendern von einer gesundenden Stiftung berichten.

Stiftungsratspräsident Markus Joos konnte den Spenderinnen und Spendern von einer gesundenden Stiftung berichten.

Bild: Karin Erni

Die Stiftung Tosam bietet in Inner- und Ausserrhoden sowie im Kanton St.Gallen 350 Arbeits- und Ausbildungsplätze an. Die Organisation lädt ihre Spenderinnen und Spender jedes Jahr an einen anderen Standort ein. Am Freitag konnte Stiftungsratspräsident Markus Joos im Brockenhaus Degersheim rund 30 Gäste begrüssen.

Brockenhausleiter Dieter Barmettler hat den Betrieb mit viel Engagement und Organisationstalent zu einem Bijou umfunktioniert, wie die Besucher feststellen konnten. Das Gebrauchtwarenhaus figuriert sogar im Buch «Die 100 schönsten Brockenhäuser der Schweiz».

Mehr Zuweisungen erreichen

Geschäftsleiter Marcel De Tomasi hat letztes Jahr das Amt von Tosam-Gründer Martin Grob übernommen. Er informierte die Anwesenden über seine Tätigkeit. Themen seien die Verbesserung der Zusammenarbeit der verschiedenen Standorte, um das Potenzial besser zu nutzen und Synergien zu erreichen. Dabei sollen auch neue EDV-Instrumente behilflich sein. «Wir wollen jeden Franken gewinnbringend einsetzen», so De Tomasi. Ausserdem wolle man die Betreuungsangebote vermehrt auf die Bedürfnisse der zuweisenden Stellen ausrichten.

Die Genusswerkstatt wurde an einen Verein ausgelagert. Der Hof Baldenwil bleibe Tosam aber erhalten. Die Besucher wollten wissen, wie es im Bereich Hölzli weitergeht. Längerfristig werde man einen neuen Standort suchen, antwortete De Tomasi. Von den Bauarbeiten der Metrohm im kommenden Jahr sei aber lediglich die Geschäftsstelle betroffen. (ker)