Spendeaktion in Reute-Oberegg: Blutspenden braucht es auch in Krisenzeiten

Unter gegebenen Vorsichtsmassnahmen kann eine Blutentnahme stattfinden - und jenen helfen, die darauf angewiesen sind.

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Grundsätzlich gilt: Wer gesund ist, darf auch zur Blutspende.

Grundsätzlich gilt: Wer gesund ist, darf auch zur Blutspende.

Colin Frei

(pd/jab) Der Samariterverein und der Blutspendedienst St. Gallen rufen zur Blutspende auf. Die Aktion findet morgen Mittwoch (dem 25. März, aktuelle Termine hier einsehen) ab 18 Uhr im Vereinssaal Oberegg statt.

Auf Blutspenden ist man in Krisenzeiten dringend angewiesen.

Grundsätzlich gilt: Wer gesund ist, darf Blut spenden. Gewisse Sicherheitsmassnahmen sind aber zu beachten: Personen einer Risikogruppe sollen von einer Spende absehen. Ebenso Personen, die sich krank fühlen, in den vergangenen zwei Wochen krank waren – hierzu zählen auch leichte Erkältungs- oder Grippesymptome – oder Kontakt zu kranken Personen hatten.

«Natürlich ist eine Blutspende auch nicht erlaubt, wenn man innerhalb der letzten vier Wochen eine bestätigte Corona-Virus-Infektion hatte», sagt Franziska Kellenberger, Marketingleiterin bei Blutspende Schweiz in Bern – auch wenn es keine Anhaltspunkte dazu gäbe, dass das Virus über das Blut weitergegeben werden kann.

«Trotzdem werden Blutspenden vernichtet, falls ein Spender bis zwei Wochen nach der Spende meldet, erkrankt zu sein.»

Auf Vorschriften wie das Abstandhalten werde bei der Blutspendenaktion natürlich geachtet. Petra Reiter vom Blutspendedienst Ostschweiz sagt: «Die Mitarbeitenden sind instruiert und halten gemäss den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit den Kontakt zum Spender so kurz wie möglich.» Mit einer Einbusse der Spendenwilligkeit sei sie bisher nicht konfrontiert gewesen, doch: «Das kann sich aufgrund der aktuellen Situation leider schnell ändern.»

Hinweis: www.blutspende-sg.ch