Spektakulär unspektakulär

«Klein, aber fein» ist am Open-Ear-Festival in Brunnadern mehr als ein Motto. Am Samstag trafen sich am Necker Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft.

Merken
Drucken
Teilen
Wie in 1001 Nacht: Das Zelt, in dem die traditionelle eritreische Kaffeezeremonie begangen wurde. (Bild: :)

Wie in 1001 Nacht: Das Zelt, in dem die traditionelle eritreische Kaffeezeremonie begangen wurde. (Bild: :)

BRUNNADERN. Das Spektakuläre ist das Unspektakuläre: das Charmante, Überschaubare, Familiäre. Das Open Ear im «Garten» des Brunnadner Jugendtreffs, der unmittelbar an die bewaldeten Ufer des Necker grenzt, kommt mit einigen Pavillons, einer Bar, einem Verpflegungsstand sowie einer Bühne aus. Dazu gesellen sich Sofas, die zwischen ausgebreiteten Picknick-Decken unter freiem Himmel stehen und zum Relaxen laden. Der nun zum sechstenmal ausgetragene Musikanlass ist nichts für Freunde des Lauten, Schrillen, Pompösen, sondern für Menschen, die eine Auszeit vom Alltag, Inspiration und Begegnungen suchen. Dies nebst Musik, die mitnimmt und mitreisst – zunächst unter schattenspendenden Bäumen, später unter dem Sternenhimmel. Den Auftakt bestritt die einheimische Band The Trembling Giants, die zwei Stunden später von den Gazillas, den Bungle Brothers und, zu später Stunde, von der deutschen Formation Redensart abgelöst wurden. (ahi)

Bestritt den Festivalauftakt in Brunnadern: Die Toggenburger Band The Trembling Giants mit Frontmann Pascal Rothenbühler (links). (Bilder: Andrea Häusler)

Bestritt den Festivalauftakt in Brunnadern: Die Toggenburger Band The Trembling Giants mit Frontmann Pascal Rothenbühler (links). (Bilder: Andrea Häusler)