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SPEICHER: Zeigen, dass etwas läuft

Ärztehaus, ARA-Anschluss oder auch das Altersleitbild – an der Informationsveranstaltung der Gemeinde gab es Einblicke in viele Geschäfte. Da war die Wahl ums Gemeindepräsidium beinahe Nebensache.
Astrid Zysset

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

Im Eiltempo ging Gemeindepräsident Peter Langenauer am Mittwochabend durch alle Traktanden. Im Vorfeld des Wahlkampfs um das Gemeindepräsidium (siehe Kasten) wurde von einigen Kandidaten die Kritik geäussert, die Gemeinde informiere unzureichend. Diesem Vorwurf kam jene nach und liess im Buchensaal im Rahmen eines Informationsanlasses der Bevölkerung Einblicke in aktuelle Geschäfte gewähren. «Man sieht, bei uns läuft was», sagte Langenauer.

So sind die Arbeiten zum Anschluss an die ARA in Altenrhein mittlerweile weit fortgeschritten. Ende Jahr soll die Einweihung stattfinden. Auch bezüglich Ärztehaus Linde, das im Zentrum der Gemeinde entstehen und mit welchem dem Hausärztemangel vorgebeugt werden soll, gab es Neuigkeiten: Alle acht Wohnungen seien vermietet. «Wohnen im Dorfzentrum wird als wertvoll erachtet», resümierte der Gemeindepräsident. Zusagen von Ärzten liegen allerdings noch keine vor. Viele Abklärungen hätten stattgefunden, derzeit aber noch ohne Ergebnis. «Wir sind jedoch frohen Mutes, dass wir in den nächsten Monaten eine Lösung finden werden», so Langenauer. Woran es genau harzt, wollte er nicht ausführen. Anfragen gebe es. Über den Stand der Verhandlungen gebe er jedoch aus Prinzip keine Auskunft. Auf eine Frage aus dem Publikum, wer denn den Umbau finanziere, wurde Langenauer schliesslich doch etwas konkreter: Derzeit stehe die Frage im Raum, ob die Bauherrschaft die Praxis instand bringe und anschliessend vermietet oder ob sie den Rohbau den Ärzten zur Verfügung stelle und jene anschliessend die Praxis eigenständig nach ihren Vorstellungen einrichtet. Weiter wurde am Informationsanlass festgehalten, dass die Liegenschaft «Vorderer Flecken» veräussert werden soll. Die Gemeinde liess sich hierzu von einer Immobilienfirma beraten, um «die beste Variante» eruieren zu können, so Langenauer. Das Interesse an dem Haus sei gross. Konkreteres wollte er aber auch hier nicht ausführen und verwies auf den kommenden Herbst. Dann seien die Verhandlungen fortgeschritten. Bereits im Mai gebe es jedoch Neuigkeiten zum Altersleitbild: Das bestehende stamme aus den 90er- Jahren und sei darum veraltet. Die Gemeinde will es daher im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Studierenden der Fachhochschule erneuern.

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