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SPEICHER: Speicher noch ohne Präsident

Noch steht nicht fest, wer Gemeindepräsident werden wird. Keiner der Kandidaten erreichte das absolute Mehr. Am meisten Stimmen holte Ruedi Herzig. Ob alle für den zweiten Wahlgang nochmals antreten, ist offen.
Astrid Zysset
Noch ist offen, wer Gemeindepräsident in Speicher werden wird. Der zweite Wahlgang findet am 13. Mai statt. (Bild: PD)

Noch ist offen, wer Gemeindepräsident in Speicher werden wird. Der zweite Wahlgang findet am 13. Mai statt. (Bild: PD)

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

Überraschend? Ja und Nein. So lässt sich der vergangene Wahlsonntag in Speicher zusammenfassen. Die drei Kandidaten Roland Fischer, Ruedi Herzig und Paul König wollten die Nachfolge des zurücktretenden Gemeindepräsidenten Peter Langenauer antreten. Das absolute Mehr erreichte aber in diesem ersten Wahlgang niemand. Dieses lag bei 748 Stimmen. 1493 gültige Wahlzettel wurden eingeworfen, die Wahlbeteiligung lag bei 48,86 Prozent. Das Rennen um das Amt des neuen Gemeindepräsidenten war lange offen, ein Favorit nicht auszumachen. Dass es nun am 13. Mai zu einem zweiten Wahlgang kommen wird, dürfte für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger daher wenig überraschend sein.

Allerdings sind es die einzelnen Resultate schon. Das zumindest findet Paul König. «Ich hatte damit gerechnet, dass wir alle näher beieinanderliegen würden. Aber dass ich so extrem gut abgeschnitten habe, freut mich natürlich.» Doch woran lag es? «Viele wünschen sich wohl einen Unabhängigen, jemanden, der nicht dem Filz im Dorf verpflichtet ist. Es scheint, als wäre Speicher bereit für einen Neubeginn.» König trat als Aussenseiter an. Er stammt aus Aadorf und war somit der einzige der Kandidaten, der nicht in der Gemeinde wohnt.

Er erhielt am Sonntag 572 Stimmen. Herzig besetzte die Spitzenreiterposition mit 605 und Fischers Name stand auf 287 der abgegebenen Wahlzettel. Fischer selbst gibt an, dass er nun mit seiner Familie und dem Wahlkomitee das Ergebnis analysieren müsse. Erst dann könne er Konsequenzen ziehen. Ob er für den zweiten Wahlgang nochmals antreten wird, sei derzeit «komplett offen». Bis spätestens am Mittwoch, 11. April, muss er sich entschieden haben. Dann läuft die Frist zur Einreichung der Kandidatur ab.

Wahrscheinlich dürfte sein, dass Herzig nochmals antreten wird. Eine Bestätigung liegt derzeit aber nicht vor – er war für eine Stellungnahme gestern nicht erreichbar. Für König selbst sei es klar, dass er am zweiten Wahlgang teilnehmen wird. «Meine Ausgangslage ist gut. Eigentlich ist sie für mich und Ruedi Herzig gut. So gesehen, dürfte es ein spannendes Schlussrennen werden.» Der amtierende Gemeindepräsident Peter Langenauer geht per 31. Mai in Pension.

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