SPEICHER: FDP nominiert Fischer für Gemeindepräsidium

Dieser Tage haben die Mitglieder der FDP Speicher vier potenzielle Kandidaten für das Präsidium des Gemeinderats angehört. Die interne Ausmarchung hat der Parteipräsident Roland Fischer für sich entschieden.

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Seit Sommer ist bekannt, dass der Speicherer Gemeindepräsident Peter Langenauer per Frühling 2018 nach dannzumal neun Jahren Amtszeit zurücktreten wird. Der vollamtliche Posten wurde durch eine Findungskommission, in welcher alle Parteien sowie politische Vereinigungen von Speicher vertreten waren, öffentlich ausgeschrieben. Dies führte zu Bewerbungen von Kandidierenden aus dem Dorf und von ausserhalb.

Nach umfassenden Vorstellungsgesprächen wurden die in Frage kommenden Dossiers zuhanden der einzelnen Parteien und Vereinigungen weitergeleitet. Der Vorstand der FDP hatte sich entschieden, vier potenzielle Kandidaten zur Präsentation einzuladen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Neben zwei FDP-Mitgliedern stellten sich zwei externe Bewerber dem Hearing. Von Fragen zu ihren Alters- und Jugendkonzepten über Fragen zur Förderung von KMU-Betrieben im Dorf bis hin zu Fragen bezüglich der psychischen Stärke sei es um viele Themen gegangen. Besonders die Frage, welche signifikanten Änderungen nach drei Jahren Amtszeit sichtbar sein würden, habe es in sich gehabt.

Bei ausnahmslos jedem Kandidaten wurden, wie es weiter heisst, markante positive als auch negative Punkte beleuchtet. Die Entscheidung sei den Mitgliedern der FDP Speicher nicht leicht gefallen. Schliesslich hätten sich die Stimmberechtigten deutlich dafür entschieden, nur eine Person zu nominieren.

In der effektiven Entscheidung setzte sich gemäss Mitteilung Roland Fischer, Parteipräsident der FDP Speicher, gegen seine Mitbewerber durch.

Partei unterstreicht seine Erfahrungen

Der 53-jährige Roland Fischer ist Inhaber einer Personalvermittlungsfirma und wohnt seit 1996 mit seiner Familie in Speicher. Fischer kann in seinem Lebenslauf auf interessante Stationen zurückblicken, an welchen er sowohl in der Kommunikation und im Verkauf als auch in der Mitarbeiterführung Erfahrungen sammeln durfte. Einerseits sein aktuelles politisches Engagement als Kantonsrat sowie sein Einsatz als Präsident der FDP Speicher und andererseits seine Freiwilligenarbeit bei der Kultour auf der Vögelinsegg hätten ihm viele positive Kontakte und Erfahrungen eingebracht, ist im Schreiben der Partei zu lesen. Insbesondere durch sein Amt als Kantonsrat habe er einen direkten Draht zu entscheidenden Stellen im Kanton — sowohl auf politischer Ebene als auch zur Verwaltung. (pd)