Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SPEICHER: Ein Weg wird aufgewertet

Ein kunsthandwerkliches Projekt nimmt allmählich Form an. An diversen Standorten soll der Weg um Speicher mit Skulpturen ergänzt werden.

In aller Regel dient der Umgang mit der Motorsäge einem nutzbestimmten Zweck: Stämme ent­asten, Holzrugel zur weiteren Verwendung fertigen und dergleichen. Das grobschlächtig wirkende Gerät kann in Verbindung mit gestalterischem Flair, aber auch zu kunsthandwerklichem Schaffen verwendet werden. Genau das machen seit einiger Zeit mehrere Holzskulpteure, und zwar im Hinblick auf eine Aufwertung des Wegs um Speicher. Er soll mit Holzskulpturen bestückt werden.

Kulturkommission bewilligt das Projekt

Die Idee zu diesem Projekt hatte Christian Eggenberger, pensionierter Chemielehrer an der Kantonsschule Trogen. Ihn fasziniert der Umgang mit Holz, weshalb er bereits im Rahmen von «Speicher krea(k)tiv» eine Arbeit einreichte. Im Juni 2016 gelangte er an die Kulturkommission der Gemeinde mit dem Vorschlag, den Weg um Speicher – er ist anlässlich des Jubiläums «700 Jahre Eidgenossenschaft» erstellt worden – mit Holzobjekten zu beleben. An der Novembersitzung der Kulturkommission konnte er das Projekt vorstellen, worauf es gutgeheissen wurde. Das 60-Jahr-Jubiläum der Pfadiabteilung Speicher war ein weiterer Anknüpfungspunkt für das Projekt. Die Abteilung verfügt im Steineggwald über ein Pfadiheim, an dem der Weg um Speicher vorbeiführt. Die Pfadi äusserte den Wunsch auf Errichtung eines Totempfahls beim Heim, auf dem Elemente aus der Welt der Pfadi zur Darstellung gelangen sollten.

Die Skulpturen nehmen derzeit an verschiedenen Atelierplätzen Form an. Christian Eggenberger und Ueli Iff aus Trogen ­gestalten ihre Objekte beim Pfadiheim. Eifrig sausen die sogenannten Klüpfel auf die Griffe der Schnitzeisen nieder. Deborah Graf machte sich das 1.-August-Feuer auf der Vögelinsegg zunutze und liess darin einen Fichtenstamm verkohlen. In ihrem Atelier an der St. Gallerstrasse 19 arbeitet sie nun weiter daran. Gian Studer hat seinen Arbeitsort in Trogen. Und in seinem Atelier in Teufen werkelt auch Jürg Eggenberger an seinem Beitrag.

Involviert in das Projekt ist zudem eine Schülergruppe aus der 2. und 3. Sekundarschule mit Werklehrer Beat Brunner. Sie ­entwickelt zum Thema «natur-geformt» eine weitere Skulptur.

Martin Hüsler

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Hinweis

Am Samstag, 16. September, können die Holzskulpteure auf dem Dorfplatz bei ihrer Arbeit beobachtet werden. Um 13 Uhr wartet Lukas Senn zusätzlich mit einem Schausägen auf. Die Skulptur wird für einen guten Zweck versteigert. Ausserdem zeigt Hans Rusch, wie man Bää-Chüe schnitzt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.