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SPEICHER: Ausgeglichener Voranschlag

Die Erfolgsrechnung weist einen Gewinn von rund 60 000 Franken aus. Die Steuerabgaben sollen nicht verändert werden. Am 7. November findet die Volksversammlung im Buchensaal statt.
Der Steuerfuss soll gleich bleiben in Speicher. (Bild: PD)

Der Steuerfuss soll gleich bleiben in Speicher. (Bild: PD)

Für das kommende Jahr kann der Gemeinderat einmal mehr einen ausgeglichenen Voranschlag mit einem unveränderten Steuerfuss von 3.6 Einheiten unterbreiten, heisst es in einer Mitteilung der Gemeindekanzlei Speicher. Die Erfolgsrechnung weist Einnahmen von 27 821 895 Franken und Aufwendungen von 27 758 775 Franken aus. Es kann mit einem Ertragsüberschuss von 63 120 Franken gerechnet werden. Für das kommende Jahr sind Nettoinvestitionen im Umfang von 150 000 Franken vorgesehen. Diese werden für die Sanierung der Bahnübergänge der Appenzeller Bahnen AG eingesetzt.

Der Gemeinderat will auch in den kommenden Jahren den Steuerfuss auf dem Stand von 3.6 Einheiten belassen. Der Fiskalertrag muss – um vorab die externen nicht beeinflussbaren Kostensteigerungen zu bewältigen – moderat steigen. Es muss weiterhin das Ziel sein, keine strukturell bedingten Defizite entstehen zu lassen. Das ist eine grosse Herausforderung, da die von der Gemeinde nicht beeinflussbaren Ausgaben ständig steigen. Für die Gemeinde heisst das, dass sie einerseits die eigenen beeinflussbaren Ausgaben im Griff hat, andererseits aber auch die Einnahmenseite bei gleichbleibendem Steuerfuss stetig verbessern kann. Um die Verschuldung zu stabilisieren, respektive wenn möglich abzubauen, werden im kommenden Jahr die Investitionen auf ein Minimum reduziert. Der Selbstfinanzierungsgrad wird damit wesentlich erhöht. Eine konsequente Kostenüberprüfung ist eine stete Aufgabe. Der Voranschlag 2018 korrespondiert mit diesen Zielsetzungen. Der Sach- und Betriebsaufwand von 6 556 675 Franken ist gegenüber dem Vorjahr rund 450 000 Franken höher. Diese Mehrausgaben begründen sich unter anderem mit der Sanierung des Pumpwerks Sägli und den Wasserleitungen Hebrig und Obere Hinterwies. Der restliche Sach- und Betriebsaufwand bewegt sich auf dem Niveau der Vorjahre. Dass das operative Ergebnis mit 228 130 Franken im Minus ist, beruht darauf, dass die Aufwendungen von diversen Wasserleitungssanierungen aus der Spezialfinanzierung beglichen und erst in der 2. Stufe verrechnet werden können.

Der Personalaufwand mit 11 323 850 Franken beträgt rund 40 Prozent des Gesamtaufwandes und bewegt sich im Rahmen der Vorjahre. Er enthält nebst den eigentlichen Lohnzahlungen auch die Arbeitgeberbeiträge an die verschiedenen Sozialversicherungen. Vorgesehen ist eine generelle Lohnerhöhung von 1,1 Prozent als Kompensation für die höheren Pensionskassenbeiträge und die höheren Beiträge an die Nichtbetriebsunfall-Versichrung. Die Besoldung für die Lehrkräfte legt jeweils der Kanton fest. Der Transferaufwand (rund 8,7 Mio. Franken) wie auch der Ertrag (6,5 Mio. Franken) werden leicht steigen. Diese Aufwendungen beinhalten Zahlungen an den Kanton, Institutionen, Organisationen, Verbände oder an weitere Dritte. Es geht im Wesentlichen um gesetzlich festgelegte Beiträge. Der nur sehr beschränkt beeinflussbare Transferaufwand beträgt 31 Prozent des Gesamtaufwandes. Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen blieben unter den Erwartungen. Daher werden die Einnahmen auf dem Niveau des Vorjahres ­belassen. Der sehr tiefe Veran­lagungsstand der kantonalen Steuerverwaltung – begründet durch die Software-Umstellung – erschweren eine Budgetierung. Die Steuereinnahmen der juristischen Personen sind in den vergangenen Jahren erfreulich gestiegen und werden entsprechend angepasst. Die Sonder- steuereinnahmen bleiben dank des regen Liegenschaftshandels auf hohem Niveau. Die Handänderungssteuern werden leicht höher budgetiert, die Grundstückgewinnsteuern hingegen um 100 000 Franken gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Ergebnis der Investitionsrechnung

Die Investitionsrechnung sieht Nettoinvestitionen von 150 000 Franken vor. Sie betreffen die obligatorischen Beitragszahlungen an die Sanierung der Bahnübergänge der Appenzeller Bahnen AG. Der Gemeinderat erachtet es als zwingend, dass nach einigen Jahren hoher Investitionstätigkeit über eine gewisse Zeit keine oder sehr bescheidene Investitionen getätigt werden, um die Verschuldung abbauen zu können. Allfällige Überschüsse sollen dem Eigenkapital als Reserve für spätere grössere Investitionen zugeführt werden.

Am Dienstag, 7. November, um 20 Uhr findet im Buchensaal die Volksversammlung zum Voranschlag statt. Es besteht die Möglichkeit, sich bei diesem Anlass über den Voranschlag umfassend informieren zu lassen. Die Abstimmung über den Voranschlag findet am 26. November 2017 statt. (gk)

Der detaillierte Voranschlag kann bei der Gemeindekanzlei oder über die Gemeindehomepage www.speicher.ar.ch bezogen werden.

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