Speerspitz

Abergläubisch? – Ich doch nicht Wieder einmal fällt der Dreizehnte auf einen Freitag. Schlimm? Ein schlechtes Vorzeichen? Für mich nicht. Die Dreizehn ist doch eine schöne Zahl und ob sie als Datum einen Freitag, einen Samstag oder Dienstag trifft, ist mir einerlei.

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Abergläubisch? – Ich doch nicht

Wieder einmal fällt der Dreizehnte auf einen Freitag. Schlimm? Ein schlechtes Vorzeichen? Für mich nicht. Die Dreizehn ist doch eine schöne Zahl und ob sie als Datum einen Freitag, einen Samstag oder Dienstag trifft, ist mir einerlei. Schwarze Katzen? Die finde ich genauso herzig wie rote oder getigerte.

Unter einer Leiter hindurchgehen? Wieso nicht? Ein zerbrochener Spiegel? Beim Schminken etwas ungünstig, aber ein Zeichen für nahendes Pech? Sicher nicht! Alles Aberglaube. Ich bin vieles, aber abergläubisch bin ich garantiert nicht. Oder?

«Scherben bringen Glück», wie oft habe ich mich damit schon getröstet, nachdem etwas zu Bruch gegangen ist. Aber das ist ja nur eine Redewendung.

Wie steht es denn mit Horoskopen? Die stimmen sowieso nie, sind eh so allgemein gehalten, dass sie auf jeden zutreffen könnten. Ja, das sag ich mir jeweils nach deren Lektüre – wenn mir das Horoskop etwas Schlechtes vorausgesagt hat. Aber: Verspricht es mir eine interessante Begegnung, heisse Liebe oder das grosse Geld, dann bin ich überzeugt: Das Horoskop lügt nicht. Aber ich nun abergläubisch? Nein, ich würde einfach sagen, ich bin optimistisch!

Falls Sie jetzt denken: Kein wahnsinnig kreatives Thema für eine Glosse, dann gebe ich Ihnen durchaus Recht. Zu meiner Entschuldigung möchte ich allerdings anbringen: Ich hatte nur wenig Zeit sie zu schreiben, denn ich bin auf Hochtouren damit beschäftigt, mir Wünsche auszudenken. Schliesslich soll man heute nacht ganz viele Sternschnuppen sehen können. Und da will ich doch vorbereitet sein.

Barbara Anderegg

b.anderegg@toggenburgmedien.ch

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