Spannung bis zum Schlusspfiff

Volley Toggenburg verliert am Samstag sein letztes Spiel gegen TSV Jona und belegt in der Qualifikation den zweiten Platz. Spannender hätte die Qualifikationsrunde für Volley Toggenburg nicht mehr verlaufen können.

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Volley Toggenburg verliert am Samstag sein letztes Spiel gegen TSV Jona und belegt in der Qualifikation den zweiten Platz. Spannender hätte die Qualifikationsrunde für Volley Toggenburg nicht mehr verlaufen können. Das Team von Trainer Marcel Erni hatte den Einzug in die Finalrunde NLB/NLA bereits geschafft, während sich TSV Jona und VBC Aadorf ein Fernduell um den dritten Platz lieferten. Die Jonerinnen mussten gewinnen, um dieses Ziel zu erreichen. Weil VBC Schaffhausen im Tessin überraschend klar gegen Lugano verlor, lag für die Toggenburgerinnen mit einem Sieg noch der erste Platz in Griffnähe. Von einem Kehrausspiel war in keiner Minute etwas zu spüren, die Zuschauer kamen auf ihre Rechnung. Glückliche, aber durchaus verdiente Siegerinnen waren nach vier spannenden, Kräfte und Nerven fordernden Sätzen die Jonerinnen mit Trainer Franck Njock.

Ebenbürtige Teams

TSV Jona wie Volley Toggenburg versuchten von Beginn weg, das Spiel in Griff zu bekommen. Gepunktet wurde abwechslungsweise auf beiden Seiten, eine Differenz von fünf Punkten war jeweils der grösste Abstand, der aber zu keiner Beunruhigung führte. Jona lag bis zum Stande von 16:16 immer voraus, ehe Ernis Team erstmals die Führung übernahm. Bei 24:23 verpasste das Heimteam den ersten Satzball, was Volley Toggenburg zum Satzgewinn von 26:24 geschickt ausnützte. Das Spiel war lanciert. Im zweiten Satz waren also die Jonerinnen gefordert, wollten sie nicht zu arg in Bedrängnis geraten. Mit gekonnten Angriffen und einem unbändigen Siegeswillen setzten sie nach dem 20:20 zu einem beeindruckenden Endspurt an, in dem Volley Toggenburg chancenlos war. Der Satzgewinn von 25:21 bedeutete den Ausgleich in einem spannenden Spiel.

Knappe Entscheidung

Beide Teams suchten den Sieg, um mit einem positiven Resultat die Qualifikationsrunde zu beenden. Jona mit Captain Jolanda Metzger kam mühsamer ins Spiel, so dass ein frühes Time-out durch Trainer Njock nötig wurde. Bei Volley Toggenburg setzte Passeuse Zuzana Iblerova ihre Angreiferinnen mit variantenreichem Angriffsspiel immer wieder durchdacht, oft überraschend ein, was zu einer leichten Dominanz führte. Bei 24:20 kam Jona zu einem ersten Satzball, der aber nicht verwertet wurde. Die Nerven flatterten, Eigenfehler schlichen sich ein, aber der Siegeswille auf beiden Seiten war vorbildlich. Das Satzresultat von 28:26 für Jona war eine erste Vorentscheidung.

Volley Toggenburg versuchte im vierten Satz dem Spiel noch eine entscheidende Wende zu geben, scheiterte im letzten Moment aber an sich selbst und am starken Joner Block. Am Schluss lagen sich die Jonerinnen in den Armen und genossen den Erfolg, der ihnen einen Platz in der Finalrunde bescherte. (rf)

Matchtelegramm TSV Jona – Volley Toggenburg 3:1 (24:26, 25:21, 28:26, 26:24) Volley Toggenburg: Zuzana Iblerova, Lina Samland, Leslie Betz, Laura Caluori, Nina Lutz, Anja Lutz, Nadja Pantaleoni, Vera Caluori TSV Jona: Jolanda Metzger, Rahel Oswald, Tanja Hüberli, Kim Lang, Gloria König, Martina Licka, Linda Aerne, Marina Stankovic

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