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Spannender als ein Krimi

Verein Natur- und Vogelschutz Oberegg-Reute
Erika Koller erklärt die Tracht von Martha Signer. (Bild: PD)

Erika Koller erklärt die Tracht von Martha Signer. (Bild: PD)

Wegen dem rauen Winterwetter war die Beteiligung an der Hauptversammlung des Vereins Natur- und Vogelschutz Oberegg-Reute mit 32 Personen markant unter dem Durchschnitt. Traditionsgemäss wurde zuerst der Vogel des Jahres vorgestellt: 2018 ist es der Wanderfalke. Dieser Raubvogel hat einen charakteristischen Stossflug, dabei erreicht er Geschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern. Präsident Damian Sonderegger führte zügig durch die Traktanden. Im Jahresrückblick konnte er von einem abwechslungsreichen Vereinsjahr berichten mit einer Filmvorführung, einer Exkursion, einer 2-Tagesreise ins benachbarte Oberschwaben, Wanderungen und der Pflege der Weiher und den dem Verein anvertrauten Naturreservaten. Die Belegung der momentan 106 Nistkästen betrug im letzten Jahr 70,8 Prozent. In diesem Zusammenhang informierte der Präsident über das Jahresprogramm 2018, welches nebst zwei Wanderungen, der Weiher- und Heckenpflege auch die Digitalisierung der Kartografie der Nistkästenstandorte vorsieht. Infolge der Demissionierung von Cili Dörig als Aktuarin gab es eine Rochade in der Kommission. Hugo Marty wurde als neuer Aktuar gewählt und für ihn rückte Marcel Buff als Rechnungsrevisor nach. Zum Abschluss der offiziellen Hauptversammlung wurde aus den Reihen der Mitglieder ein Engagement des Vereins zur Förderung der Artenvielfalt in Privatgärten angeregt. Der Verein Natur- und Vogelschutz Oberegg-Reute freut sich auf Interessenten (melden Sie sich beim Präsidenten). Im Anschluss an die Hauptversammlung zeigte Sepp Keller aus Herisau (Film «Auer Riet») einen seiner Filme, in dem er unterschiedliche Lebensräume der Ostschweiz dokumentierte. Sowohl Flach- und Hochmoore, Wälder und Hecken, Gewässer und alpine Lebensräume weisen eine erstaunliche Flora und Fauna auf. Sei es die geschickte Kürbisspinne, die diversen fleischfressenden Pflanzen, die Wasserläuse oder die Birkhahnbalz im Alviergebiet, die Natur scheint spannender als ein Krimi.

Cili Dörig

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