Spannende Ausgangslage vor Wahl ins Gemeindepräsidium

HERISAU. Die Herisauerinnen und Herisauer wählen am 22. September einen neuen Gemeindepräsidenten. Um die Nachfolge Paul Signers (FDP), der im April in den Ausserrhoder Regierungsrat gewählt wurde, bewerben sich Ueli Strauss (FDP) und Renzo Andreani (SVP).

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Die FDP hat mit dem 54-jährigen Forstingenieur Ueli Strauss, der als Kantonsplaner beim Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St.Gallen tätig ist, einen Auswärtigen nominiert. Der in Wittenbach wohnhafte Strauss hat seine Wählbarkeit aber erlangt, indem er die Schriften in den Ausserrhoder Hauptort Herisau verlegte.

Dass Strauss noch kein richtiger Herisauer ist, ist aber auch das einzige, das ihm in den Leserbriefspalten vorgehalten wird. Ansonsten hat Strauss breite Unterstützung; er erhält auch Support von der SP. Strauss will als Gemeindepräsident «enkeltaugliche Lösungen», wie gegenüber der «Appenzeller Zeitung» erklärte.

Der zweite Kandidat, der Gemeindepräsident von Herisau werden will, ist der 55-jährige Renzo Andreani von der SVP. Der Architekt ist Mitglied des Einwohnerrates (Parlament) von Herisau. Neben seiner eigenen Partei hat ihm auch die CVP ihre Unterstützung zugesagt.

Renzo Andreani, der seit über 20 Jahren in Herisau lebt, ist ein moderater SVP-Politiker. Er bezeichnet sich als konservativ und wird von der «Appenzeller Zeitung» als ein «Brückenbauer» bezeichnet.

Wie der erste Wahlgang bei der Wahl um die Nachfolge Paul Signers ausgehen wird ist offen. Im Vorteil ist aber FDP-Mann Ueli Strauss. (sda)