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SP und SVP haben etwas gemeinsam

St. Gallen Der Kantonsrat startete fulminant in die Juni-Session und erledigte diverse Geschäfte ohne Debatte. «Wenn das so weitergeht, müssen wir uns etwas einfallen lassen, bis wir nach Nesslau dürfen», scherzte Peter Göldi. Für ein künstlerisches Intermezzo nach der Wahl von Ivan Louis griff das Parlament auf eigene Kräfte, den Slammer und Kabarettisten Etrit Hasler (SP), zurück. «Es gibt wenigstens ­einen Toggenburger, der nicht Untertan ist, sondern ein Herrscher», sagte er. Dank Ivan Louis hätten Michael Götte (SVP) und Peter Hartmann (SP) etwas gemeinsam. Ivan Louis hat beiden schon mal das Wort entzogen, weil sie zu lange redeten. Und weil es im Toggenburg kein Klanghaus gebe, müssten eben die Bagger ein Ballett aufführen, sagte Etrit Hasler.

Für die Wahl seines Nachfolgers erhielt Peter Göldi erst einen Wahlzettel, als er ausdrücklich darum bat. Ob da Nachwirkungen des Kanti-Streits oder der Klanghaus-Abstimmung zu spüren waren, soll offen bleiben. Die Informatik des Kantons schliesslich konnte offenbar die Wahl des IT-affinen Nesslauers nicht erwarten, denn schon zu Beginn der Sitzung war Ivan Louis im Internet-Auftritt des Parlaments als Kantonsratspräsident aufgeführt. (mkn)

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