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SP-Mann Martin Pfister kandidiert zum dritten Mal für den Nationalrat

Die Chancen, dass Martin Pfister für die SP den einzigen Nationalratssitz Innerrhodens erobert, sind praktisch null. Dennoch erhält er Unterstützung von ganz oben.
David Scarano
Martin Pfister will es noch einmal wissen und will für die SP in den Nationalrat.

Martin Pfister will es noch einmal wissen und will für die SP in den Nationalrat.

Wahlkampfzeit ist, wenn nationale Politikergrössen an Orten auftauchen, an denen man zuletzt mit ihnen rechnen würde. So geschehen am Samstag in Wasserauen. Christian Levrat, Präsident der SP Schweiz, reiste höchstpersönlich in den tiefsten Osten, um an der Nominationsversammlung für die Nationalratswahlen der Innerrhoder Sektion teilzunehmen.

Levrats Präsenz war nicht nur einer gesamtschweizerischen Wahlstrategie der Partei geschuldet. Zu holen gibt es für sie in Innerrhoden wenig. Die SP AI zählt nur 18 Mitglieder. Es wäre auch ein politisches Wunder, wenn es der einstimmig nominierte Kantonalpräsident Martin Pfister im nunmehr dritten Anlauf schaffen würden, den einzigen Innerrhoder Sitz im Nationalrat zu erobern.

Dritte Kandidatur von Pfister

Levrats Reise nach Wasserauen war auch Ausdruck von Anerkennung und Wertschätzung für Pfister und sein Team. Trotz des schwierigen politischen Umfeldes in einem erzkonservativen Kanton gehört die SP AI zu den engagiertesten Parteien im Appenzellerland. Zuletzt lancierte sie eine Initiative zur Versorgungsregion Säntis, die an der Landsgemeinde Ende April aber bachab geschickt wurde. Doch warum kandidiert Pfister nach 2011 und 2015 zum dritten Mal?

Es geht um das grosse Ganze und die Symbolik: Man wolle Wähleranteile zum Gesamtresultat der SP Schweiz liefern und die rechte Mehrheit im Bundesparlament auch in Innerrhoden in Frage stellen, sagt Pfister. Zudem sei der Wahlkampf eine gute Möglichkeit, um auf die eigene Politik aufmerksam zu machen. Gegen wen der 64-Jährige antreten wird, steht noch nicht fest.

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