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Sozialeinsatz im Dienste der Natur

Gais/Waldkirch Warum nicht wiederholen, was sich vor drei Jahren schon bewährte? Das haben sich Sekundarlehrer Roman Peterer und Lea Ammann-Ferrari, Lehrerin für Handarbeit und Hauswirtschaft, von der Oberstufe Bünt aus Waldkirch gesagt. Bereits 2014 weilte eine dritte Sekundarklasse einige Tage in Gais und machte sich im Rahmen eines Sozialeinsatzes Walderlebnisraum nützlich. Die Resonanz war allenthalben so positiv, dass ein Da capo nur folgerichtig sein konnte.

So bezogen denn unlängst neun Mädchen und vier Burschen im Gaiser Mehrzweckgebäude Weier Quartier, von wo sie sich jeweils mit der Bahn ins Rietli und zu Fuss zum Walderlebnisraum begaben, um dort die für sie vorgesehenen Aufgaben anzupacken. Und wie sie das taten! Trotz zeitweise garstigen Wetters liessen sie sich nicht beirren und brachten die Projektarbeiten zielstrebig voran, ohne die Munterkeit zu verlieren. Sowohl die Lehrkräfte als auch die Begleitpersonen vom Walderlebnisraum waren des Lobes voll.

Neuer Erlebnispfad eröffnet im Frühjahr

Im Refugium am Fuss des Hohen Hirschbergs ist ein neuer Erlebnispfad am Entstehen. Eröffnet wird er im kommenden Frühjahr. Die Schülerinnen und Schüler aus Waldkirch leisteten hiefür wertvolle Vorarbeit. Sie gestalteten unter anderem ein grosses Wildbienenhaus und erstellten ein Bodenprofil, das auf instruktive Weise die Zusammensetzung des Untergrundes veranschaulicht, sowie ein Regenwurm-Terrarium. Ein neues Aussehen erhielt auch die Grillstelle. Bei ihren Verrichtungen wurde die Klasse durch das Forstamt Gais unterstützt, galt es doch, teils Massivholz zu verschieben und zu bearbeiten. Auch naturkundliche Einschübe zu Fauna und Flora und zur Bedeutung des Waldes fehlten nicht.

Abschlussabend mit den Eltern

Was die Burschen und Mädchen zuwege gebracht hatten, davon konnten sich ihre Eltern an einem Abschlussabend ein Bild machen, wobei die Kinder die Informationen selber vermittelten. Dazu gab es von Förster Manfred Hutter Hinweise auf den Tag des Schweizer Holzes, von Rainer Ernst zur Wasseramsel als dem Vogel des Jahres sowie von Röbi Nagel zum Rothirsch, dem Tier des Jahres. Hansjörg Hörler, Präsident des Trägervereins des Walderlebnisraums, zeigte sich hochzufrieden über den willkommenen Support aus Waldkirch. Mit einer feinen Wurst vom Grill fand der Sozialeinsatz einen kulinarischen Abschluss. (hü)

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