Sorgen wegen der Ostanflüge

ST. GALLEN. In einer Interpellation stellen fünf Kantonsräte Fragen zum Fluglärm in der Region Wil. Sie befürchten, dass mit dem Betriebsreglement 2014 des Flughafens Zürich-Kloten in den deutschen Sperrzeiten abends alle Anflüge von Osten über den Raum Wil erfolgen.

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ST. GALLEN. In einer Interpellation stellen fünf Kantonsräte Fragen zum Fluglärm in der Region Wil. Sie befürchten, dass mit dem Betriebsreglement 2014 des Flughafens Zürich-Kloten in den deutschen Sperrzeiten abends alle Anflüge von Osten über den Raum Wil erfolgen. Zu den Erstunterzeichnern zählt auch Linus Thalmann (SVP, Kirchberg). Den Vorstoss haben 25 weitere Kantonsräte unterzeichnet, darunter Imelda Stadler (FDP/Lütisburg) und Vreni Wild-Huber (FDP/Wald-Schönengrund). Die Interpellanten finden es schwer verständlich, dass die Regierung das Betriebsreglement 2014 grundsätzlich befürworte. Sie fordern, dass sie sich klarer als bisher gegen den Fluglärm ausspreche. Sie fragen weiter, wieso die Exekutive glaube, dass das neue Betriebsreglement nicht zu massiv mehr Ostanflügen und zu massiv mehr Fluglärm in der Region Wil führe. Weiter fragen sie, ob der Kanton Lärmmessungen vornehmen wolle. Sodann möchten die Interpellanten wissen, ob der Regierungsrat für Ostanflüge auf den Flughafen Kloten das Gleitanflugverfahren fordern wolle. Sie wundern sich auch, dass das Betriebskonzept An- und Abflüge über den Osten erlaube, was der aus Sicherheitsgründen angestrebten Trennung von An- und Abflügen widerspreche. (mkn)