Sonniger Saisonabschluss

Das Prachtswetter gab den Leitern Recht, die sich am ersten Durchführungsdatum für eine Verschiebung der letzten diesjährigen Neckertaler Wanderung auf den 18. Oktober entschieden hatten. Bereits beim Start in St.

Adolf Fäh
Drucken
Zwischenhalt auf dem oberen Enzenberg. (Bild: pd)

Zwischenhalt auf dem oberen Enzenberg. (Bild: pd)

Das Prachtswetter gab den Leitern Recht, die sich am ersten Durchführungsdatum für eine Verschiebung der letzten diesjährigen Neckertaler Wanderung auf den 18. Oktober entschieden hatten.

Bereits beim Start in St. Peterzell leuchtete der herbstlich gefärbte Wald an der Wilket in der Morgensonne. Zuerst ging es durch den schattigen Mühlewald zum Farnboden und hinunter zur Gass, wo der Aufstieg zur Wilkethöchi begann. Der schweisstreibende Anstieg zum oberen Enzenberg machte eine Verschnaufpause im Schatten des Weidstalls nötig. Auf einem inoffiziellen Wanderweg, der von Max Huser extra für diese Wanderung entbuscht worden war, ging es weiter zum Rastplatz Wilket, der vom Rotary-Club zur Erinnerung an die Vereinigung zur Gemeinde Neckertal erstellt wurde. Nach einer letzten Anstrengung wurde die Wilkethöchi erreicht, wo auf der Panoramatafel die Geografie-Kenntnisse aufgefrischt werden konnten. Da sich der Hunger langsam bemerkbar machte, ging es auf der Krete zügig weiter zum Gerensattel und zum Wimpfel, wo wir etwas schadenfreudig auf das Nebelmeer hinunter blickten konnten. Bei der Alpstube Wimpfel wartete Gastwirt Werner schon auf uns.

Anschliessend machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Ebersol. Ein letzter kurzer Aufstieg führte auf den Bildberg und durch das raschelnde Herbstlaub ging es Richtung Blockhaus Steinwäldli. Schon bald wurde das Wanderziel Mogelsberg erreicht, wo in der Gartenwirtschaft des Gasthauses Rössli die letzten Sonnenstrahlen genossen werden konnten. Dabei wurde auf die Sternwanderung aufmerksam gemacht, die am Samstag, 25. Oktober, aus allen Dörfern in der Umgebung nach Lichtensteig führt. Während sich die einen auf den Weg zum Bahnhof machten, entschlossen sich die anderen, nach Brunnadern weiter zu wandern.