Sommernachtstraum

Shakespeares Sommernachtstraum ist zwar schon 1595 geschrieben, gehört aber nach wie vor zu den zeitlosen und häufig gespielten Theater-Klassikern: Ein Reigen von Liebespaaren wird in einer turbulenten, verträumten und komisch-hintergründigen Sommernacht gehörig durcheinander gewirbelt,

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Shakespeares Sommernachtstraum ist zwar schon 1595 geschrieben, gehört aber nach wie vor zu den zeitlosen und häufig gespielten Theater-Klassikern: Ein Reigen von Liebespaaren wird in einer turbulenten, verträumten und komisch-hintergründigen Sommernacht gehörig durcheinander gewirbelt, verzaubert und in einem Happy End wieder richtig zusammengeführt. Mit unwahrscheinlichem Reichtum an Welten (von Elfen über die High Society bis zum Arbeitermilieu) und durch eine phantastisch anmutende und vielschichtige Szenerie (vor allem ein Zauberwald) wird der Zuschauer ins Reich des Unbewussten und in die verkehrte Welt des Traum entführt. Dabei gerät die Vorstellung romantischer Liebe ins Wanken und gesellschaftliche Schranken werden zwischendurch aufgelöst. Das Stück bietet eine ideale Vorlage für Tanz, Musik und Bühnenbild und ist deshalb auch als verspielte und anspielungsreiche Freilicht-Inszenierung beliebt. Dieses Jahr wurde es unter anderem an den Salzburger Festspielen aufgeführt und 2007 hatte eine Freilicht-Mundart-Fassung von Gisela Widmer in Luzern grossen Erfolg. (hak)