Sommer will in Ruhe gelassen werden

Der grosse Sommer Schwingerkönig Anton Sommer (Mathias Gnädinger) lebt zurückgezogen auf dem Lande. Einst beliebt bei Jung und Alt, bastelt er heute an seinen Flaschenschiffen und will vor allem eins: in Ruhe gelassen werden.

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Als Hiros Grossmutter im Film «Der grosse Sommer» unerwartet stirbt, bittet Hiro den alten Sommer, ihn nach Japan zu begleiten. (Bild: Outnow)

Als Hiros Grossmutter im Film «Der grosse Sommer» unerwartet stirbt, bittet Hiro den alten Sommer, ihn nach Japan zu begleiten. (Bild: Outnow)

Der grosse Sommer Schwingerkönig Anton Sommer (Mathias Gnädinger) lebt zurückgezogen auf dem Lande. Einst beliebt bei Jung und Alt, bastelt er heute an seinen Flaschenschiffen und will vor allem eins: in Ruhe gelassen werden. Doch das ist gar nicht so einfach, denn über ihm lebt der 10jährige Hiro (Loïc Sho Güntensperger) mit seiner Grossmutter, der auch das Haus gehört. Als Hiros Grossmutter unerwartet stirbt, bittet der Junge den alten Sommer, ihn nach Japan zu begleiten. Dort im Süden auf einer paradiesischen Insel ist nämlich eine Sumo-Schule, auf die Hiro unbedingt möchte. Doch Sommer denkt nicht daran, da er mit seiner Vergangenheit als Schwinger abgeschlossen hat und ein dunkles Geheimnis verbirgt, von dem niemand weiss. Nur hat er die Rechnung ohne den Jungen gemacht, der sturköpfig sein kann wie Sommer. Dialekt 98 Min. (ab 8/6)

Grosse Premiere in der Film-Heimat von Mathias Gnädinger. In Anwesenheit von Regisseur Stefan Jäger und Darsteller Loïc Sho Güntensperger. Sa, 30.1., 20.15 So, 31.1., 17.30 Mo, 1.2., 20.15 Mi, 3.2., 20.15

Weiterhin im Programm:

Die dunkle Seite des Mondes Wirtschaftsanwalt Urs Blank ist der Star auf seinem Gebiet. Als es nach einer Firmenfusion zu einem Eclat kommt, beginnt Blank, sein Leben in Frage zu stellen. Vielleicht fühlt er sich auch deshalb so zu Lucille hingezogen. Sie eröffnet ihm mit ihrem alternativen Lebensstil eine neue Welt – und verführt ihn zu einem Trip mit halluzinogenen Pilzen. Danach verändert sich Blanks Persönlichkeit, seine dunklen Seiten kommen zum Vorschein und er verliert immer öfter die Kontrolle über sich selbst. Mit fiebriger Spannung nimmt der Film den Zuschauer mit auf den Psychotrip eines Mannes, der auf dem schmalen Grat zwischen Normalität und dem unkontrollierten Hervorbrechen verborgener Instinkte das Gleichgewicht verliert. Deutsch 97 Min. (ab 14/12)

Do, 28.1.,–So, 31.01. 20.15 Di, 2.2., 20.15

An – Von Kirschblüten und roten Bohnen Die mehrfach ausgezeichnete japanische Regisseurin Naomi Kawase hat sich mit Filmen wie «Mogari no mori» und «Still the Water» international einen Namen gemacht. In ihrem neusten Meisterstück erzählt sie eine ergreifende Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Menschen, übers Kochen als poetisches Ritual, über Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. «An – Von Kirschblüten und roten Bohnen» ist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut. Ov/d 113 Min. (ab 6/4)

Fr, 29.1., 17.30 So, 31.1., 17.30

Heidi Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Grossvater, dem Alpöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer einfachen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geissenpeter (Quirin Agrippi), hütet sie die Ziegen des Alpöhi und geniesst die Freiheit in den Bergen. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird. Trotz aller Freundschaft mit Klara, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Alpöhi immer stärker. Dialekt 100 Min. (ab 0/0)

Sa, 30.1., 17.00 So, 31.1., 14.30 Mo, 1.2.,–Mi, 3.2., 14.30

Schellen-Ursli Der Schweizer Bilderbuchklassiker von Alois Carigiet und Selina Chöntz auf grosser Leinwand. Dialekt 100 Min. (ab 6/4)

Mo, 1.2., 14.30 Di, 2.2., 14.30

Als die Sonne vom Himmel fiel Bis heute übersteigt der amerikanische Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 jedes Vorstellungsvermögen. Die japanische Gesellschaft tut sich schwer mit der Aufarbeitung und scheint noch immer von Verdrängung und Angst geprägt. In der Generation ihrer Grosseltern ist die schweizerisch-japanische Filmemacherin Aya Domenig fündig geworden. Der Grossvater war nach dem Angriff in einem Spital des Roten Kreuzes in Hiroshima angestellt und starb vermutlich an Spätfolgen der inneren Verstrahlung. Auch Domenigs Grossmutter hat ihren eigenen Weg gefunden, Trauerarbeit zu leisten. Als während der Dreharbeiten im März 2011 erneut eine nukleare Katastrophe Japan erschüttert, wird die Regisseurin Zeugin davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart einholt. Jap./D/d 80 Min. (ab 14/12)

Mo, 1.2., 20.15 Mi, 3.2., 20.15

The Danish Girl Die Malerin Greta Waud führt mit ihrem Mann, dem dänischen Landschaftsmaler Einar Wegener, ein bewegtes Künstlerleben im Kopenhagen der Zwanziger Jahre. Die Ehe der beiden ist glücklich, bis sich eines Tages ihr Leben verändert: Als Gretas Modell verhindert ist, bittet sie ihren Mann, einzuspringen und sich als Frau verkleidet porträtieren zu lassen. Was geschieht, wenn ihr Mann, fasziniert vom Geschlechtertausch, beschliesst, fortan als Frau zu leben? E/d/f 120 Min. (ab 16/12)

So, 31.1., 20.15 Di, 2.2., 20.15 Letzte Vorstellungen

Bibi & Tina – Mädchen gegen Jungs Schülerinnen und Schüler der internationalen Partnerschule aus der Hauptstadt besuchen Falkenstein. Der Höhepunkt ist die «Falkensteiner Schatzsuche», bei der Jungs und Mädchen gegeneinander antreten. Um zu gewinnen, ist dem ehrgeizigen Gastschüler Urs jeder schmutzige Trick recht. Das will sich natürlich vor allem Bibi nicht bieten lassen, doch im entscheidenden Moment verliert sie plötzlich ihre Hexkraft. Deutsch 111 Min. (ab 4/0)

Sa, 30.1.. 17.30 So, 31.1., 14.30 Mi, 3.2., 14.30

Z'Bärg Sarah, 27, und Sämi, 32, erfüllen sich einen langgehegten Traum: Sie verbringen einen Sommer als Alppersonal im Berner Oberland, begleitet nur von Kühen, Ziegen, Schweinen und ein paar Hühnern. Das Abenteuer beginnt ziemlich bald an ihren Nerven zu zehren. Sture Rindviecher, Schimmel am Käse und andauernder Schlafmangel. Das sind nur einige der Probleme, mit denen sich das Paar herumschlagen muss. Dialekt 85 Min. (ab 8/6)

Do, 28.1., 20.15 Mi, 3.2., 17.30

Für eine schöne Welt Erich Langjahr erforscht die Sprache des Bildes. Dabei befragt er die Künstler Gottfried Honegger (1917) und Kurt Sigrist (1943). Für Honegger, Vertreter der «Zürcher Konkreten», steht die Geometrie im Zentrum. Kurt Sigrist, ein Künstler im Umfeld der Objektkunst, sucht den Bezug von Räumen und Orten, das Erlebnis von Innen und Aussen. Eine inspirierende Kunstbegegnung. Dialekt 94 Min. (ab 12/10)

Mi, 3.2., 17.30

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