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Sommer-Event von Nordic-Sport

Am letzten Sonntag waren 37 Personen des Nordic-Sports Kirchberg im Bündnerland unterwegs. Die Niederschläge der Vortage und die unsicheren Wetteraussichten hatten einen Programmwechsel zur Folge. Geplant war eigentlich eine Wanderung auf dem Wasserweg in Flims.
Peter Künzle
Die Gruppe von Nordic-Sport Kirchberg war bei Paspels unterwegs. (Bild: pd)

Die Gruppe von Nordic-Sport Kirchberg war bei Paspels unterwegs. (Bild: pd)

Am letzten Sonntag waren 37 Personen des Nordic-Sports Kirchberg im Bündnerland unterwegs.

Die Niederschläge der Vortage und die unsicheren Wetteraussichten hatten einen Programmwechsel zur Folge. Geplant war eigentlich eine Wanderung auf dem Wasserweg in Flims. Diese fiel buchstäblich ins Wasser. So kamen die Teilnehmenden des Events in den Genuss eines vielfältigen Programms mit Natur-, Kultur- und Geschichts-Erlebnissen.

Vor etwa 10 000 Jahren, am Ende der Eiszeit, donnerte der grösste Bergsturz der Alpen mit einem Volumen von sagenhaften 13 Kubik-Kilometern bei Flims ins Tal des Vorderrheins. Die Kirchberger starteten am Morgen zu einer Wanderung über diesen Schuttkegel, den «Flimser Bergsturz». Höhepunkt war «Il Spir», eine Aussichtsplattform am Rande der Rheinschlucht, von der man eine eindrückliche Aussicht auf das Bergsturzgebiet hat. Nach dem Mittag ging es ins Domleschg. Durch dieses Tal rasen viele Menschen auf der Autostrasse gegen Süden und haben noch nie bemerkt, wie viele Kulturschätze es abseits der modernen Strasse zu entdecken gibt. Einige davon lernten die Toggenburger auf einer Wanderung in der Umgebung von Paspels kennen. Am Schloss und der Burg Alt-Sins vorbei ging es hinauf zur St. Lorenz-Kapelle. Auch den Schlüssel der St. Magdalena-Kapelle in Dusch hatte die Gruppe mitgebracht. Am Canovasee vorbei stiegen die Kirchberger hinauf zur Burgruine Neu-Sins. Nach der Stärkung im modernen Restaurant Triange konnten noch die Kunstwerke eines Eisen-Plastikers bewundert werden.

Zum Schluss, beim Besuch der Roflaschlucht, staunten alle über das ehrgeizige Projekt von Christian Pitschen-Melchior, der in mühevoller Handarbeit mit Handbohrer, Meissel und Sprengladungen während sieben Jahren einen Weg in die Felsen zum Wasserfall gehauen hatte. So ist nun möglich, zu Fuss unter dem Rhein durchzuwandern. Im Restaurant fand die Tour ihren Abschluss, die wetterbedingt an Stelle einer grossen Wanderung zu einer Entdeckungstour zu einigen Kleinoden des Bündnerlandes wurde.

Bilder zu diesem Sommer-Event: www.nordic-sport.ch.

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