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So richtig schön Musik machen

Eine grosse Schar Musikschülerinnen und Musikschüler der Musikschule Toggenburg von Nesslau bis Wildhaus zeigten am Mittwochabend in der Propstei in Alt St. Johann, was sie erarbeitet hatten und unterhielten aufs beste.
Lisa Leisi
Die Kinder an den Xylophonen spielten ganz nach Gehör. (Bild: Lisa Leisi)

Die Kinder an den Xylophonen spielten ganz nach Gehör. (Bild: Lisa Leisi)

ALT ST. JOHANN. «Das ist für uns ein richtiger Höhepunkt: so viele Flöten, Xylophone, sogar ein Cello und ein Klavier. Ich danke euch ganz fest, dass ihr so viel gearbeitet habt. Ihr seid tolle Schüler.» Mit diesen Worten bedankte sich Barbara Eugster als Vertreterin der Musikschule Toggenburg vor der letzten gemeinsamen Vorführung des Liedes «Hambani kahle», einem Abschiedslied der Zulu – ein afrikanischer Volksstamm – mit dem bedeutsamen Text «Gehen wir in Frieden». Dazu wurde das Publikum sogar eingeladen, mitzusingen – ganz nach dem diesjährigen Motto «Zäme Musig mache».

Attraktive Stücke

Schon zu Beginn beeindruckten die Xylophon- und Blockflötenschüler mit dem gemeinsamen Auftritt zu «Jimba jimba». Aufeinander zu hören und sich nach den Zeichen- und Taktangaben der Musiklehrerinnen zu richten, war dabei wichtig und glückte ganz gut. Angenehm ruhig klang dann «Hurt», bravourös gespielt von Joanna Stäger am Flügel. Worauf mit einer kleineren Flötengruppe «Have a party», «Popcorn» und «Rainbow» folgten. Da wurden keine verstaubten Lieder präsentiert, sondern fetzige und moderne Stücke mit Klavierbegleitung. Souverän nun Yannick Lützen, welcher zweistimmig zusammen mit der Musiklehrerin Irma Diethelm zwei alte Tänze für Blockflöte vortrug. Jasmin Blum und Zoe Allmann zeigten darauf mit der bekannten Melodie von «Pumuckl», was sie geübt hatten.

Erstaunliche Klangerlebnisse

Jetzt bewies die Xylophongruppe mit «Zwergentanz», wie schön sie zusammen musizieren können. Dabei setzten sie auch Bassklangstäbe und Glockenspiele ein, welche wunderbar weitere Klangfarben beisteuerten. Einen schönen Kontrast bildete darauf das von Joanna Stäger und Luana Gantenbein vierhändig am Flügel gemeisterte Stück «The Black Pearl». Es folgten die italienischen Lieder «Bella Bimba» mit Blockflöten und Xylophonen und «Tiritomba» mit dem Blockflötenensemble. Zur gebotenen Vielfalt kamen ein Solostück am Xylophon, vorgetragen durch Shayenne Huser, dann waren wieder Xylophone an der Reihe mit einem vierstimmigen «Rock 'n' roll». Es folgten «Yes, it is» und «Tango», gespielt mit Flöten und weiter ging es mit dem Klavierstück «Valse d'Amélie», vorgetragen durch Luana Gantenbein. Wieder kamen Blockflöten, verstärkt durch Cello, zum Einsatz bei einem Lied aus Israel. Gina Bischof brillierte darauf mit einem klassischen, anspruchsvolleren Blockflötenstück, worauf vor dem letzten gemeinsamen Auftritt nochmals Blockflöten und Ensemble inklusive Tenor- und Bassflöten auftraten und mit «Ronde und Saltarelle» ein eindrückliches Klangerlebnis boten. Irma Diethelm betonte zur viel gestellten Frage, ob als erstes Instrument Blockflöte gespielt werden sollte, dass dies keineswegs sein müsse. Flöte solle man nur spielen, wenn man davon überzeugt ist und wirklich Freude daran hat.

Verkannte Blockflöte

Dieses Instrument habe jedoch sicher zu Unrecht ein Image-Problem. Das Geheimnis dabei sei, dass je länger man spiele, umso schöner es werde, erst recht in einem Ensemble. Gerne würden deshalb die Lehrerinnen Annelise Bolt und Irma Diethelm auch eines im Obertoggenburg gründen neben dem seit einem Jahr bestehenden in Nesslau.

Dieses trifft sich alle zwei Wochen und ist eine gute Möglichkeit, sich mehrstimmig mit Sopran-, Alt-, Tenor- bis Bassflöten am vielfältigen Zusammenspiel zu erfreuen.

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