So lassen wir das nicht gelten

«Wir schliessen keine Schalter», Ausgabe vom 30. Oktober

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Schon am 5. September schickte ich eine (sachliche) Anfrage an die Appenzeller Bahnen (AB). Am 6. September lag die (ebenfalls sachliche) Antwort vor. Als Absender zeichnete sich das Marketing/Verkauf. In der Antwort wurde der Wandel, die Anpassung in unserer (schnelllebigen) Zeit angesprochen. Und – das ist mir wichtig – es wurde darauf hingewiesen, dass bei verbindlichen Entscheiden die Kundschaft und die Öffentlichkeit informiert werde. Bis heute habe ich aber nichts vernommen. Herr Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen, streicht im Zeitungsbericht hervor, dass sich bislang die Initianten der Unterschriftensammlungen nicht um ein Gespräch bemüht hätten. Ganz so lasse ich dies nicht gelten. Ich selber als auch andere aus der Gruppe haben an die AB-Direktion geschrieben. Ausserdem sind wir in Speicher zu einer Unterredung mit dem Gemeindepräsidenten zusammengekommen. Wir haben erfahren, dass zwischen den Behörden und den Bahnen bereits Gespräche stattgefunden hatten. Wir hatten nach diesem Treffen wenig Glauben an eine kundenfreundliche Lösung. Zu sehr waren der Automat oder das Handy in den Vordergrund gerückt. Die Suche nach einer Billettausgabestelle bei einem Drittanbieter war erwähnt worden, aber ist bis dato nicht spruchreif.

Wir von der Gruppe fanden es müssig, noch zu den Bahnen zu gehen, alles war ja geklärt. Ins Blaue hinaus wollten wir schliesslich nicht agieren! Mit einer Unterschriftensammlung denken wir, kann unser Anliegen ebenso deutlich unterstrichen werden.

Urs Fritz, Speicher