Skulptur für Bühlerer Altersheim angeschafft

BÜHLER. In gewohnt speditiver Art konnte der Präsident der Genossenschaft Altersheim Bühler, Urs Tischhauser, die fünfte Generalversammlung durchführen. Gegen 60 Genossenschafter sind erschienen.

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Die Skulptur «Mutter und Kind» des Bildhauers Fredi Thalmann ist aus einer Eisenbahnschwelle geschnitzt. (Bild: pd)

Die Skulptur «Mutter und Kind» des Bildhauers Fredi Thalmann ist aus einer Eisenbahnschwelle geschnitzt. (Bild: pd)

BÜHLER. In gewohnt speditiver Art konnte der Präsident der Genossenschaft Altersheim Bühler, Urs Tischhauser, die fünfte Generalversammlung durchführen. Gegen 60 Genossenschafter sind erschienen. In seinem Jahresbericht über das vierte Geschäftsjahr 2015 berichtet der Präsident über verschiedene Punkte. So war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr das an die Gemeinde vermietete Alters- und Pflegeheim mit Neubau und saniertem Altbau fast durchgehend ausgebucht. Zudem erfüllt der Bau die an ihn gestellten Anforderungen in jeder Beziehung. 2015 wurden neben kleineren Reparaturen folgend Unterhaltsarbeiten ausgeführt: Ersatz der Kälteanlagen für die Kühlräume, zweijährige Garantieabnahme und Mängelbehebung, Ersatz der Schwesternruf- und Telefonanlage als Garantiefall, Ersatz Notstromversorgung und Firewall für Alarmserver und offizielle Installationskontrolle der elektrischen Anlagen im ganzen Gebäude.

Skulptur gekauft

Ein wichtiger Höhepunkt im vergangenen Jahr war die im August beschlossene Anschaffung der Skulptur «Mutter und Kind» des Bildhauers Fredi Thalmann für 11 000 Franken. Diese Figur, aus einer Eisenbahnschwelle geschnitzt und in Bronze gegossen, war schon einmal im Altersheim ausgestellt und stiess auf grosse Zustimmung. Das war nicht ein «notwendiger Unterhalt», sondern eine Bereicherung der Anlage und gewissermassen ein Geschenk der Genossenschafter an die Bewohner und Besucher.

Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde als Betreiberin funktioniert ausgezeichnet. Auch für die Gemeinde wirkt sich das Modell betrieblich und finanziell positiv aus.

Finanzen exakt nach Plan

Die finanzielle Situation der Genossenschaft entwickelt sich weithin exakt nach Plan und erlaubt wiederum eine Verzinsung des Genossenschaftskapitals von 2,5 Prozent sowie eine zweite Hypotheken-Rückzahlung von 100 000 Franken per Ende März 2016. Auch aus Sicht der Gemeinde entwickelt sich die finanzielle Situation des Altersheims positiv. Die Lösung «Genossenschaft als Bauherr, Gemeinde als Betreiberin» bewährt sich weiterhin in jeder Beziehung.

Wunsch nach Alterswohnungen

In der Gemeinde befasst sich eine Arbeitsgruppe mit verschiedenen Aspekten des Altwerdens und Altseins in Bühler. Es ist gut möglich, dass dabei – trotz der aktuell grossen Wohnungsproduktion in Bühler – der Wunsch nach Alterswohnungen aufkommt, die von der Nähe zum Altersheim profitieren könnten. Der Präsident schlägt vor, zu prüfen, ob diese oder eine ähnlich gelagerte Genossenschaft wieder als Bauherr auftreten könnte. Das nötige Fachwissen in den Bereichen Planen, Organisieren, Finanzieren und Bauen wäre vorhanden.

Mit dem Dank an alle Genossenschafter für die Unterstützung und an die Mitglieder der Verwaltung für die reibungslos funktionierende Mitarbeit beendete der Präsident Urs Tischhauser seinen Jahresbericht, welcher mit grossem Applaus verdankt wurde. Die anschliessenden statutarischen Traktanden konnten schnell abgehandelt werden. (pd)

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