Skispringen in St. Moritz

Toggenburger Skispringer standen in St. Moritz im Einsatz. Am letzten Wochenende wurden wieder Skisprung-Wettkämpfe durchgeführt, nachdem diejenigen von Marbach und Wildhaus infolge Schneemangels abgesagt werden mussten.

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Toggenburger Skispringer standen in St. Moritz im Einsatz.

Am letzten Wochenende wurden wieder Skisprung-Wettkämpfe durchgeführt, nachdem diejenigen von Marbach und Wildhaus infolge Schneemangels abgesagt werden mussten. Bei herrlichem Winterwetter und bestens präparierter Schanze gab es viele schöne und weite Sprünge. Am Sonntagmorgen wurden die Skispringer bei -26 Grad Celsius auch noch auf ihre Kälteresistenz geprüft.

Roman Giezendanner überzeugt

Am Samstag wurde, neben dem regulär geplanten Skispringen und dem Langlauf-Plauschrennen, noch ein Ersatz-Wettkampf durchgeführt. Auf der kleineren HS-33-Meter-Schanze stand Cassandra Johnson aus Ebnat-Kappel am Start. Sie erreichte die Ränge 6, 7 und 8.

Roman Giezendanner aus Unterwasser absolvierte, vom Sprung-Niveau her gesehen, seine besten Wettkämpfe seit langem. Im ersten Springen erreichte er mit 63 Metern die beste Weite der U14-Kategorie auf der grossen Schanze. Leider musste er bei der Landung in den Schnee greifen, so dass ihn die schlechten Stilnoten auf Rang 5 zurück warfen. Auch in den folgenden zwei Wettkämpfen zeigte er sehr gute und auch stilistisch schöne Sprünge, was ihm zweimal dem sechsten Rang einbrachte.

Swiss Neige Parcours

Sein Clubkamerad Silvan Feurer vom SSC Toggenburg lag mit den Rängen 7, 8 und 12 und Weiten um die 60 Meter nur knapp hinter ihm. Silvan legt seine Arme jeweils erst spät am Körper an, was bei den Stilnoten kleine Abzüge mit sich bringt und ihm dann meist zwei bis drei Ränge kostet.

Manuel Rüegg vom Ricken zeigte im dichten Spitzenfeld ebenfalls eine gute Leistung, allerdings verfehlte er mit Rang 7 und zweimal Rang 8 den angestrebten Exploit. Dafür gewann er den Swiss Neige Parcours, eine Kombination aus Skispringen, Langlauf und Geschicklichkeit, überlegen. Paul Egloff