SKILIFT: Das bange Warten auf den Schnee

An der Hauptversammlung der Genossenschafter des Skilifts Tanzboden wurden innert kürzester Zeit sämtliche Traktanden genehmigt. Der Ausblick bleibt positiv.

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Blumen als Dank für die Arbeit: Annelise Bleiker erhält einen Strauss von Martin Frei. (Bild: Stefan Füeg)

Blumen als Dank für die Arbeit: Annelise Bleiker erhält einen Strauss von Martin Frei. (Bild: Stefan Füeg)

77 Genossenschafter liessen es sich am Samstagmorgen nicht nehmen, die Hauptversammlung in der Aula Wier in Ebnat-Kappel zu besuchen. Der Präsident des Verwaltungsrates, Martin Frei, gab zum bereits schriftlich abgegebenen Jahresbericht einige Erläuterungen. So habe im vergangenen Geschäftsjahr der Lift nur gerade während 23 Tagen aktiviert werden können, viermal habe das Nachtskifahren durchgeführt werden können. Dies habe selbstverständlich der Kasse nicht gut getan, dies bestätigte auch der für die Finanzen zuständige Christian Dellenbach. Ein Minus von fast 20000 Franken habe verzeichnet werden müssen. Doch Präsident Frei wie auch seine anderen Verwaltungsratskollegen zeigten sich positiv. Frei: «Wenn wir den Wetterpropheten glauben können, wird es für uns ein guter Winter.»

Das erste Mal richtig geschneit habe es am 6. November. Damals seien am Himmelstörli 35 Zentimeter der weissen Pracht gemessen worden. «Leider hat uns das warme Wetter seit damals einen Strich durch die Rechnung gemacht», so Frei. Er glaube aber weiterhin daran, dass diese Saison die Anlage vermehrt laufen werde. Die Angebote werden im gleichen Rahmen wie bisher durchgeführt. Als Erfolg bezeichnete er die Kombikarte zusammen mit der Wolzenalp, welche im vergangenen Jahr das erste Mal abgegeben wurde. Er versicherte, dass, sobald genügend Schnee liege, der Speed- und Fun-Park hergerichtet würde. Neu komme das «Early Bird Special» auf den Markt, da handelt es sich um ein integriertes Frühstück. «Also Zmorge essen und Skifahren, alles auf einmal», sagte Frei. Speziell erwähnt wurde an der Hauptversammlung die Sekretärin Annelise Bleiker. «Sie hat viel Arbeit, welche sie stillschweigend und als Nutzen für uns alle erledigt, dafür gebührt ihr ein grosser Dank», so der Präsident. Mit einem Blumenstrauss bedankte er sich bei ihr.

Stefan Füeg

redaktion@toggenburgmedien.ch