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Skepsis betreffend Änderungen

Innerrhoden Die Standeskommission stehe der vom Bund vorgeschlagenen Übernahme der Bestimmungen der geänderten EU-Waffenrichtlinie ins schweizerische Recht «skeptisch» gegenüber, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Kommission bezweifelt, dass mit einer Übernahme ein effektiver Beitrag zur Verhinderung von Straftaten, insbesondere von terroristischen Anschlägen mit Faustfeuerwaffen geleistet würde. Kriminelle dürften wegen der fehlenden Grenzkontrollen innerhalb der EU und der «mangelhaften Kontrollen» an der EU-Aussengrenze trotz der Verschärfung der Waffengesetze zu Waffen kommen. Im Weiteren rügt die Standeskommission, dass mit der vorgeschlagenen Änderung des Waffengesetzes dem Umstand zu wenig Rechnung getragen werde, dass die Heimabgabe der persönlichen Waffe während der Zeit der Einteilung in der Armee einen wesentlichen Bestandteil des Schweizer Milizwesens darstellt. Im Weiteren werde ausgeblendet, dass zum Verständnis des schweizerischen Milizwesens auch die Entscheidung darüber gehört, ob man die Ordonnanzwaffe nach der Entlassung aus der Armee behalten kann. Nach der Auffassung der Standeskommission bietet das in der Schweiz gültige Waffengesetz bereits heute genügend klare Leitplanken für den Umgang mit Waffen. (rk)

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