Situation in Tibet

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Tibet war ein eigenständiger Staat, bis er 1950 von der Armee der Volksrepublik China eingenommen wurde und bis heute von ihr besetzt wird. Unruhen in der tibetischen Bevölkerung erreichten im Tibetaufstand von 1959 ihren Höhepunkt. Nach chinesischen Quellen sind 80000 Tibeter dabei ums Leben gekommen. Über 1,2 Millionen Todesfälle werden dem Übergriff seither zugeschrieben. Während dem Aufstand von 1959 suchten Abertausende Tibeter, darunter auch der Dalai-Lama, Zuflucht in anderen Ländern. Auch heute noch fliehen Tibeter aus ihrem eigenen Land und leben in Ländern wie Indien, Nepal, Kanada und unter anderem auch in der Schweiz im Exil. 1960 wurde China von der Internationalen Juristenkommission des Völkermordes und der Verletzung der Menschenrechte als schuldig befunden. (jm)