Sieg für St. Gallen-Appenzell

Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell schlägt La Chaux-de-Fonds vor heimischem Publikum mit 6:2 und rangiert auf dem vierten Tabellenplatz.

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Dominik Bütikofer überzeugte bei seinem Comeback. (Bild: nko)

Dominik Bütikofer überzeugte bei seinem Comeback. (Bild: nko)

BADMINTON. St. Gallen-Appenzell hat sich diesen Sonntag mit einem bestechenden Auftritt vor heimischem Publikum für die schmerzliche Niederlage gegen Uzwil rehabilitiert. Die Gastgeber zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und konnten bis auf das Dameneinzel und Damendoppel alle Spiele zu ihren Gunsten entscheiden.

Bedeutsam für Playoffs

Manager Hanspeter Kolb zeigte sich nach der Begegnung hoch erfreut über die Leistung seiner Mannschaft: «In einer Liga, in der jeder jeden schlagen kann, seien solche Spiele und Punktgewinne wie diesen Sonntag umso bedeutsamer im Kampf um die Playoffplätze.»

Wie ausgeglichen sich die höchste Liga im Schweizer Badminton derzeit präsentiert, zeigt ein Blick auf die Tabelle. St. Gallen-Appenzell liegt nach diesem Wochenende wieder auf dem vierten Tabellenrang, allerdings punktegleich mit den Fünft- bis Siebtplazierten und mit lediglich zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten. Einzig Uzwil weist bereits einen Vorsprung von fünf Punkten auf.

Der Erfolg der Badmintonvereinigung ist umso bemerkenswerter, da die Nummer Eins in den Reihen der Westschweizer, Stiliyan Makarski, in dieser Saison bislang noch kein einziges Meisterschaftsspiel verloren hatte. Gegen St. Gallen-Appenzell unterlag er sowohl gegen Agung Ruhanda und Thomas Heiniger im Herrendoppel, sowie gegen Agnia Ruhanda und Sandi Kusumah im Mixed.

Diesen Sonntag kehrte Dominik Bütikofer, der zuletzt fünf Monate im Ausland gewesen war, zurück.

Comeback gelungen

Der Rückkehrer avancierte gleich zum Publikumsliebling vom Sonntag: In extremis rettete er sein Herreneinzel gegen den Halbfinalisten der letzten Schweizer-Meisterschaft in den Entscheidungssatz, bevor er diesen dank einem Steigerungslauf mit 21:14 gewinnen konnte. (nko)

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