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Siedlungsgebiet wird erweitert

Raumplanung Zwei Gemeinden aus dem Wahlreis Toggenburg müssen nicht nur kein Bauland auszonen, sondern sie können auch im Hinblick auf die Entwicklung der nächsten 25 Jahre zusätzliches Siedlungsgebiet bezeichnen. Es handelt sich um Kirchberg und Lütisburg, die aber in Bezug auf die Raumplanung nicht zum Toggenburg gehören. Kirchberg bezeichnet ein heute nicht überbautes Areal im Stelz südlich der Bahnlinie Wil-St. Gallen neu als Arbeitszone. Das war vom Kirchberger Ratsschreiber Magnus Brändle zu erfahren. In Arbeitszonen sind Betriebstätten zulässig, aber keine Wohnungen, ausgenommen betriebsbedingte Wohnungen.

Imelda Stadler, Gemeindepräsidentin von Lütisburg, konnte noch nicht sagen, wo zusätzliches Siedlungsgebiet bezeichnet wird. Lütisburg müsse zuerst die Raumplanung gründlich überarbeiten, antwortete die Gemeindepräsidentin. Das werde sicher zwei Jahre beanspruchen.

Wenn ein Areal mit einem Zeithorizont von 25 Jahren im Richtplan als Siedlungsgebiet eingezeichnet wird, stellt das keine Garantie dar, dass es später als Bauland eingezont wird. (mkn)

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