Sieben Kandidaten – drei Sitze

APPENZELLERLAND. Der zweite Wahlgang der Gesamterneuerungswahlen steht morgen Sonntag an. In Speicher und Stein müssen noch Sitze besetzt werden, während es in Urnäsch und Wolfhalden zu stillen Wahlen kam.

Ruth Frischknecht
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Für die Wahl von morgen gilt das relative Mehr – gewählt ist die Person mit den meisten Stimmen. (Bild: Sandra Steiger)

Für die Wahl von morgen gilt das relative Mehr – gewählt ist die Person mit den meisten Stimmen. (Bild: Sandra Steiger)

An den Gesamterneuerungswahlen vom 12. April konnten nicht alle Sitze im ersten Wahlgang besetzt werden. In Stein und Speicher findet deshalb morgen ein zweiter Wahlgang statt.

Zwei Sitze in Stein

In Stein wurde der bisherige Kantonsrat Siegfried Dörig wiedergewählt. Für den zweiten Sitz stellen sich Hansueli Buff (SVP) und Heinz Mauch-Züger (pu) zur Wahl. Der im ersten Wahlgang angetretene Jürg Aemisegger (FDP) hat seine Kandidatur zurückgezogen. Auch im Gemeinderat gilt es einen Sitz zu besetzen. Florian Kölbener und Bruno Longatti haben beide das absolute Mehr im ersten Wahlgang nicht erreicht und stellen sich zum zweiten Wahlgang.

Zwei neue Kandidaten

In Speicher muss ebenfalls ein Gemeinderatssitz besetzt werden. Nur einer der Kandidaten ist im ersten Wahlgang bereits angetreten: Samuel Lanker (pu). Natalia Bezzola Rausch und Jürg Zürcher stellen sich morgen zum ersten Mal zur Wahl. Natalia Bezzola Rausch wird von der FDP aufgestellt und von SP und SVP unterstützt. Die Vakanzen in Urnäsch und Wolfhalden konnten in stiller Wahl besetzt werden. In Urnäsch komplettiert Thomas Thym den Gemeinderat, in Wolfhalden Eugen Schläpfer.

Einige Vakanzen

Für die Gemeinderatssitze in Rehetobel, Walzenhausen und Bühler haben sich keine Kandidaten gemeldet. Sie bleiben bis auf Weiteres vakant. In Heiden findet am 14. Juni ein erster Wahlgang für den Gemeinderat statt. Zu besetzen gilt es zwei Sitze im Gemeinderat, darunter das Gemeindepräsidium.

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