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Sie will in den Bauernkalender

Die Rechtoblerin Debora Rossi nimmt heute am Casting für den Bauernkalender 2019 teil. Die 20-Jährige ist derzeit in der Ausbildung zur Landwirtin und wohnt gewissermassen an drei Orten gleichzeitig.
Miranda Diggelmann
Debora Rossi aus Rehetobel liebt die Arbeit mit den Tieren, weshalb sie sich für eine Lehre als Landwirtin entschieden hat. (Bild: Miranda Diggelmann)

Debora Rossi aus Rehetobel liebt die Arbeit mit den Tieren, weshalb sie sich für eine Lehre als Landwirtin entschieden hat. (Bild: Miranda Diggelmann)

«Meine Familie und Freunde haben mich ursprünglich dazu überredet, am Casting für den Bauernkalender 2019 teilzunehmen. Schliesslich fand ich gefallen an dieser Idee und meldete mich an», sagt Debora Rossi auf die Frage, wie es zur Teilnahme kam. «Selbst Landwirtin zu sein ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Casting für den Bauernkalender. Man muss lediglich einen Bezug zur Landwirtschaft haben», erklärt sie. Die 20-jährige selbst befindet sich momentan jedoch bereits im zweiten Jahr der Ausbildung zur Landwirtin.

Eigentlich sei sie nicht nervös wegen des Castings, das heute im Zürcherischen Seegräben stattfindet – vielleicht auch, weil sie von ihrem Freund Christian begleitet wird. Mit Christian ist Debora bereits eineinhalb Jahre zusammen. Er ist ebenfalls Landwirt und betreibt zusammen mit seinen Eltern den Heiterhof in Eichberg. «Wenn ich bei meinem Freund bin, dann helfe ich auf dem Hof auch mit», sagt Debora Rossi. In Eichberg ist sie aber nicht allzu oft. Momentan ist sie vor allem auf ihrem Lehrbetrieb in Pfäfers im Kanton St. Gallen. Dort arbeitet sie jeweils neun Tage am Stück, wonach sie drei Tage frei hat. Nebst Eichberg und Pfäfers ist jedoch Rehetobel noch ihr offizielles Zuhause. «Man kann also sagen, dass ich derzeit an drei verschiedenen Orten gleichzeitig wohne», so Rossi. Das ständige Umherreisen mache ihr aber nichts aus, im Gegenteil: Debora Rossi ist gerne unterwegs.

«Die Fachmittelschule in Trogen war für mich persönlich jedoch etwas zu theoretisch und kopflastig»

Die junge, künftige Landwirtin sei schon immer vielseitig interessiert gewesen. Dies machte es für sie vorerst nicht ganz einfach, eine passende Ausbildung zu finden. Nach der Oberstufe absolvierte Debora Rossi zuerst das Kunstjahr in Herisau und begann danach die FMS. «Die Fachmittelschule in Trogen war für mich persönlich jedoch etwas zu theoretisch und kopflastig. Ich vermisste die Praxis und sah mich nach einer passenden Lehre um», erklärt die 20-Jährige. In der Ausbildung zur Landwirtin glaubt sie nun, die für sie passende Lehre gefunden zu haben. Schliesslich enthält sie alle Bereiche, für welche sich Debora interessiert: Tiere, Pflanzen, Maschinen und körperliche Arbeit. «Am besten gefällt mir die Arbeit mit den Tieren, vor allem im Milchbetrieb. Ausserdem liebe ich das Traktorfahren», schwärmt Debora Rossi. Sie könne sich gut vorstellen, einmal als Landwirtin tätig zu sein. Nach Abschluss der Lehre will sie jedoch zuerst die «Passerelle» machen, damit sie anschliessend allenfalls Veterinärmedizin studieren könnte. Auch der Besamungstechnikerkurs und der Käserkurs stehen auf der Liste von Debora Rossis Zukunftsplänen. «Die Ideen werden mir nie ausgehen», sagt sie.

Mit Trachtenrock und Bluse ans Casting

Debora Rossis Alltag hat momentan noch wenig mit Fotoshootings zu tun. Auch auf Social Media sei sie kaum aktiv. Bisher konnte sie also noch keine Erfahrungen in diesem Bereich sammeln aber gerade deswegen freut sich die junge Rechtoblerin sehr auf das heutige Casting. «Ich liebe Herausforderungen», sagt sie. Während sechs Minuten wird Debora Rossi Zeit haben, sich der Jury vorzustellen. Diese wird von Ex-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal und Schwingerkönigin 2017 Sonia Kälin prominent unterstützt. Nach der Vorstellungsrunde wird es Probefotos geben. Für diese musste sich Debora Rossi ein eigenes Outfit zusammenstellen. «Ich wollte meine Kleidung einfach halten und habe mich für einen légère-sexy Stil entschieden. Heute trage ich deshalb einen Trachtenrock mit einer verspielten Bluse», sagt sie. Die 20-Jährige fände es schwierig, ihre Chancen für den Bauernkalender einzuschätzen. Sie würde sich aber riesig freuen unter den letzten zwölf Kandidatinnen zu sein.

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