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«Sie war bewilligungspflichtig»

In der gestrigen Ausgabe wurde auch die Geschichte rund um die Trockensteinmauer von Verena und Ruedi Tobler publiziert. Gemeindepräsident Gino Pauletti und Bausekretär Urs Widmer weisen darauf hin, dass diese Mauer ausserhalb der Bauzone erstellt worden ist.

In der gestrigen Ausgabe wurde auch die Geschichte rund um die Trockensteinmauer von Verena und Ruedi Tobler publiziert. Gemeindepräsident Gino Pauletti und Bausekretär Urs Widmer weisen darauf hin, dass diese Mauer ausserhalb der Bauzone erstellt worden ist. «Und alles, was ausserhalb der Bauzone liegt, wird vom Kanton entschieden.» Die Annahme, dass eine Mauer, die nicht höher als 1,2 m ist, keine Bewilligung brauche, ist nur bedingt richtig: «Sobald eine Hinterfüllung damit verbunden ist, ist ein Baugesuch erforderlich.» Die Trockensteinmauer von Toblers mit Hinterfüllung wäre deshalb auf jeden Fall bewilligungspflichtig gewesen. Dass es für Toblers eine aufwendige Angelegenheit war, verstehen Pauletti und Widmer. Und dass der Bauamtsleiter zweimal auf dem Bauplatz war und nichts zur Mauer sagte, «ist aus Sicht der Bauherrschaft ärgerlich». Der Bauamtsleiter mache aber einen «super Job», wie Widmer sagt, er könne unmöglich stets von allem und jedem, auch von jeder Nebenbaute, alles im Kopf haben. Der Kanton hat die Mauer nicht bewilligt, hat aber auch nicht verlangt, dass sie zurückgebaut wird. «Und heute steht sie unter Schutz», wie Toblers sagen, was sie gar nicht verstehen. Dazu präzisiert Widmer: «Ob eine Anlage wie die Stützmauer bewilligungsfähig ist, ist in der Baugesetzgebung des Bundes und im kantonalen Baugesetz geregelt. Das damalige kantonale Planungsamt konnte deshalb die Mauer nicht bewilligen.» Ökologische Ausgleichsmassnahmen auf der anderen Seite richten sich nach dem Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz. Es könne vorkommen, dass sich diese beiden Gesetzgebungen beissen, da nicht die gleichen Ziele verfolgt werden. Widmer weist aber auch darauf hin, dass der Begriff «unter Schutz» nicht ganz richtig sei. Der Eigentümer sei aufgrund der finanziellen Beiträge lediglich verpflichtet, die Anlage zu pflegen und zu erhalten. (eg)

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