«Sicheres Wohnen»: Wenig Zuspruch

Am kommenden Wochenende befinden die Stimmbürger über drei nationale Vorlagen. Die Vorlage «Sicheres Wohnen im Alter» kommt nur bei der SVP und dem Gewerbeverband an.

David Scarano
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APPENZELLERLAND. Die dritte Initiative zum Wohneigentum in diesem Jahr hat im Appenzellerland einen schweren Stand. Offizielle Unterstützung erhält «Sicheres Wohnen im Alter» nur von den beiden Kantonalparteien der SVP sowie vom Ausserrhoder Gewerbeverband. Alle anderen Gruppierungen und Parteien lehnen die Initiative ab. Diese will pensionierten Hausbesitzern eine Wahlmöglichkeit geben, ob sie auf die Versteuerung des Eigenmietwertes bei geringeren Abzugsmöglichkeiten verzichten möchten. Bei den beiden anderen Vorlagen fallen die Empfehlungen entsprechend dem Links-Rechts-Schema aus. Auffällig sind die Unterschiede bei den beiden CVP-Parteien. Während die Innerrhoder alle Geschäfte ablehnen (wie die FDP AR und die JFAR), stimmen die Ausserrhoder der Initiative für den Schutz vor dem Passivrauchen sowie dem Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung zu.

Keine Unterschiede gibt es zwischen den linken Gruppierungen in Innerrhoden. Die GFI und die neu gegründete SP Innerrhoden sind gleicher Meinung. Wie die SP AR und die EVP sind sie für die Stärkung der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie für einen besseren Nichtraucherschutz.