Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SESSION: "Campus Wattwil": Toggenburger Kantonsräte machen Druck

Da die Botschaft des Regierungsrates zum "Campus Wattwil" noch immer auf sich warten lässt, üben Toggenburger Kantonsräte Druck auf die Regierung aus. Mit der Antwort der Regierung auf eine im September 2017 eingereichte Interpellation zeigen sie sich in der aktuellen Session nur teilweise zufrieden.
Die Interpellanten würden bei der Kantonsschule Wattwil einen Neubau aus Holz begrüssen. (Bild: Urs M. Hemm)

Die Interpellanten würden bei der Kantonsschule Wattwil einen Neubau aus Holz begrüssen. (Bild: Urs M. Hemm)

Nur zum kleineren Teil freuen sich die Interpellanten über die Antwort des Regierungsrats. Das sagte Kantonsrat Karl Brändle an der Sitzung des Kantonsrats von Montagnachmittag. Im September 2017 hatten die Kantonsräte Karl Brändle Bütschwil), Bruno Cozzio (Henau) und Mathias Müller (Lichtensteig, alle CVP) zusammen mit 45 Mitunterzeichnern eine Interpellation zum Thema «Neubau Campus Wattwil als Holzbau» eingereicht. Darin hatten sie sich nicht nur nach der Möglichkeit erkundigt, Holz für den Campus zu verwenden. Sie hatten auch gefragt, ob die Termine gemäss Aufgaben-, Finanz- und Investitionsplanung eingehalten werden können. Gemäss Investitionsplanung sollte der Neubau der Kanti 2021 beginnen, halten die Interpellanten fest.

Immer wieder Verzögerungen

Erfreut sind die Erstunterzeichner, weil die Kanti Wattwil laut der Interpellationsantwort des Regierungsrats für 720 Schüler geplant wird und weil der Baudirektor erkannt hat, dass das Projekt «Campus Wattwil» dringlich ist. Als «nicht wirklich nachvollziehbar» beurteilt Karl Brändle hingegen die Gründe für die neuerliche Verzögerung. Sie tönten nach dem schleppenden Vorankommen des Projekts verdächtig nach erneuter Vertröstung, heisst es. Die Gemeinde Wattwil habe ihr Hausaufgaben längst gemacht. Gemeint ist das überwältigende Ja der Wattwiler zur Sportanlage Rietwis in der Gemeindeabstimmung vom Mai 2017. Die Sportanlage wird auch dem Kanton dienen. Karl Brändle wies darauf hin, dass der Regierungsrat in der Antwort auf die Interpellation von Mirco Gerig (Unterwasser) und Ivan Louis (Nesslau, beide SVP) vom 26. April 2016 angekündigt hatte, die Botschaft zum «Campus Wattwil» in der zweiten Hälfte 2017 in den Kantonsrat zu bringen. Nun sei einfach alles um ein Jahr verschoben, heisst es. Man sei gleich weit, doch in Wattwil seien mehrere Projekte bis zum Entscheid über den Campus blockiert.

Die Interpellanten erwarten deshalb, dass die Botschaft des Regierungsrats im September, spätestens aber im November dieses Jahres, in den Kantonsrat kommt. Dann wäre eine Volksabstimmung im November 2019 möglich. Wobei sie quasi mit dem Zaunpfahl winken und klarmachen, dass die Botschaft schon in der Juni-Session in den Kantonsrat kommen könnte. «Regierung und Baudepartement können das», betonte Karl Brändle. Die Interpellanten wüssten um die Notwendigkeit, solidarisch mit anderen Regionen zu sein und engagierten sich für den Kredit fürs Theater, heisst es in der schriftlichen Stellungnahme.

Nicht ganz zufrieden sind die Interpellanten schliesslich mit dem Teil der Antwort, der sich mit Holz als Baustoff befasst. Holz sei eine der wichtigsten Ressourcen und erfülle als Baustoff wichtige Anforderungen an die Baumaterialien, halten sie fest. Eine Diskussion wurde nicht beantragt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.