Seniorennachmittag im Büelensaal Nesslau

NESSLAU. Trotz des schönen Frühlingswetters versammelte sich eine stattliche Zuhörerschaft im Büelensaal. Bühne und Tische waren frühlingshaft geschmückt. Das Interesse galt aber sicher dem eher unbekannten südamerikanischen Land Ecuador und den Ausführungen der Referentin.

Thomas Gübeli
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Rosa Frei referierte im Büelensaal über ihre Hilfsprojekte in Ecuador. (Bild: pd)

Rosa Frei referierte im Büelensaal über ihre Hilfsprojekte in Ecuador. (Bild: pd)

Nesslau. Trotz des schönen Frühlingswetters versammelte sich eine stattliche Zuhörerschaft im Büelensaal. Bühne und Tische waren frühlingshaft geschmückt. Das Interesse galt aber sicher dem eher unbekannten südamerikanischen Land Ecuador und den Ausführungen der Referentin.

Tiefe Erfahrung

Claire Brunner begrüsste die Besucher und vor allem Rosa Frei aus Wattwil als Referentin dieses Nachmittags. Diese schilderte in einfachen Worten, dass sie auf einer Reise in Südamerika auf das Land Ecuador und seine Bewohner gestossen sei. Diese Erfahrungen seien ihr so tief gegangen, dass sie über viele Jahre und heute noch lebendig seien. Sie erzählte in bunten Bildern von diesem Land und von den Freuden und Nöten der Indios und vom Aufbau verschiedener Hilfsprojekte.

Die guten Lichtbilder vermittelten einen guten Einblick in Land und Bevölkerung von Ecuador. Die Landessprache ist Spanisch. Die ländliche Bevölkerung ist sehr arm und lebt vom spärlichen Ertrag der Landwirtschaft und wohnt in armseligen Behausungen. Zu diesen Leuten pflegt Rosa Frei eine dauerhafte, persönliche Beziehung.

Dauerhafte Hilfsprojekte

Die Leute sind sehr lernbegierig und bereit, durch ihrer Hände Arbeit eine Verbesserung der Lebensbedingungen zu erreichen. Rosa Frei sorgt nicht nur für materielle Unterstützung, sondern vermittelt auch Anleitung zur Selbsthilfe. Es ist erstaunlich, dass eine Einzelperson mit ihrem Einsatz solche Hilfsprojekte auf Dauer am Leben erhalten kann. Die Arbeit von Rosa Frei ist wahre Nächstenliebe und verdient unsere volle Bewunderung.

Anerkennung verdient

Mit grossem Applaus wurde der Lichtbildervortrag verdankt. Vor der Bühne waren farbenprächtige Erzeugnisse aus Ecuador aufgestellt, die käuflich erworben werden konnten. Zudem wurde beim Ausgang eine Kasse aufgestellt für allfällige Spenden.

Beim anschliessenden Zvieri wurde eingehend über das Gesehene und Gehörte diskutiert. Nach meiner Meinung verdient Rosa Freis Hilfswerk volle Anerkennung und Unterstützung. Claire Brunner schloss den Nachmittag mit einem Dank an Rosa Frei und die vielen Besucher.