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Das Herisauer Glücks-Kafi ist erfolgreich gestartet: Zur Premiere erscheinen zahlreiche Seniorinnen und Senioren

Drei Dutzend Seniorinnen und Senioren haben sich am Montagnachmittag erstmals im Restaurant des Altersheims Ebnet getroffen. Bei Kaffee und Kuchen lernen sich die Besucherinnen und Besucher kennen.
Natascha Arsic
Rosmarie Bolliger erzählt der Runde Erlebnisse aus früheren Zeiten mit ihrem Mann. (Bild: Natascha Arsic)

Rosmarie Bolliger erzählt der Runde Erlebnisse aus früheren Zeiten mit ihrem Mann. (Bild: Natascha Arsic)

Rosmarie Bolliger stellt sich in die Mitte des Raumes, erzählt von früher und erntet viele Lacher. Zum ersten Mal wird an diesem Nachmittag das Glücks-Kafi spürbar. Gewitzt berichtet die Herisauerin, wie ihr Mann, der Pfleger in einem Altersheim war, einer Seniorin beim Umziehen half. Da ihr Nachthemd ausgeleiert war, habe er ihr gesagt, sie solle sich ein neues besorgen – denn er pflege nur Seniorinnen mit schönen Nachthemden. «Plötzlich waren im Dorflädeli alle Hemden ausverkauft. Die Nachricht hatte sich herumgesprochen.» Amüsiert hören die Seniorinnen und Senioren zu und diskutieren anschliessend rege über das Leben in einem Altersheim.

Das Glücks-Kafi soll einmal im Monat durchgeführt werden. Zur Premiere am Montagnachmittag finden sich im Restaurant des Altersheims Ebnet drei Dutzend Seniorinnen und Senioren ein. Zu Beginn des Anlasses sind sie noch zurückhaltender. Eher ruhig sitzen sie an den Tischen, die entsprechend dem Motto mit Schoggi-Glückskäfern dekoriert sind.

Eigeninitiative der Senioren ist gefragt

Zu den Teilnehmenden gehört Margrit Kisslinger: «Ich dachte mir, ich schaue einfach einmal vorbei», sagt die Herisauerin. Sie möchte die Gelegenheit nutzen, um etwas öfter aus dem Haus zu kommen und sowohl mit Bekannten als auch mit Fremden in Kontakt zu treten.

So wie ihr geht es auch den anderen 35 Seniorinnen und Senioren. Der gegenseitige Austausch ist denn auch der Sinn des Glücks-Kafis, sagt Silvia Hablützel, Leiterin «Zwäg is Alter» von Pro Senectute AR. Passend dazu führt sie während der Begrüssung ein Zitat von Guy de Maupassant an:

«Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.»

Das Glücks-Kafi schafft den Rahmen für die Veranstaltung – was die Besucherinnen und Besicher machen, ist jedoch ihnen überlassen, erklärt Armin Stoffel, Mitinitiant des Projekts.

«Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen diese zwei Stunden am Nachmittag jeweils frei gestalten. Es müssen auch nicht alle dasselbe machen.»

Der Anlass stehe ganz unter dem Motto: Alles ist möglich, nichts muss sein.

Vor allem Frauen nehmen am Anlass teil

Mehrheitlich sind es Frauen, die sich an diesem Montagnachmittag im Restaurant Ebnet treffen. «Das überrascht mich nicht. Aber es ist auch nicht weiter schlimm, schliesslich ist es keine Single-Börse», sagt eine Seniorin lachend. Die Pro Senectute AR hat aber auch eine Schatz-Suche im Angebot. Stoffel verteilt eine Liste mit weiteren Veranstaltungen, die diesen Monat stattfinden.

Das Glücks-Kafi scheint bei den Seniorinnen und Senioren anzukommen. «Wenn es zeitlich drin liegt, komme ich nächsten Monat gerne wieder», sagt Margrit Kisslinger.

Hinweis: Glücks-Kafi 9.9., 14.10., 11.11., 9.12., von 14 bis 16 Uhr, Restaurant Altersheim Ebnet. Abholdienst mit Auto: 071 351 16 54/ 071 551 12 89; Abholdienst zu Fuss: 071 571 19 12/ 071 351 21 91/ 071 351 24 04

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