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Seminarpark für fünf Millionen

Die Pläne für den Seminarpark vis à vis des Hotels Hof Weissbad werden konkret. Dieser Tage ist das Siegerprojekt vorgestellt worden. Ebenfalls dringend anzupacken ist das Verkehrsproblem.
Roger Fuchs
Visualisierung des geplanten Seminarbaus beim Hof Weissbad. Bild: PD

Visualisierung des geplanten Seminarbaus beim Hof Weissbad. Bild: PD

Der Erneuerungsprozess beim Hof Weissbad geht in die nächste Runde: Nach der Generalüberholung des Hauptgebäudes richtet sich nun der Fokus auf das vis à vis liegende Areal entlang des Schwendebachs. Entstehen soll dort ein Seminarpark, eingebettet in einen naturnahen Erlebnisraum. Nach einem anonym durchgeführten Wettbewerbsverfahren steht nun das Siegerprojekt für das Seminargebäude fest: Das Rennen machte das Projekt «Tannbick» des Büros Öster-Pfenninger-Architekten aus Zürich. Über einem kreuzförmigen Sockel sind drei Obergeschosse vorgesehen. Insgesamt fünf Seminar- und Gruppenräume in unterschiedlicher Grösse sollen darin untergebracht werden. Auch wird es so sein, dass die Seminarräume weiter unterteilt oder zusammengeführt werden können. Zur Unterbringung der künftigen Seminargäste hat das Hof Weissbad anfangs 2017 den nahe gelegenen Gasthof Weissbadbrücke gekauft, wo derzeit die neue Weissbadlodge mit 25 Zimmern entsteht. Ende Juli wird diese eröffnet werden.

Der Natur ihren Raum lassen

Wie Sepp Breitenmoser, Verwaltungsratspräsident des Hof Weissbad gestern ausführte, fiel der Juryentscheid für das Projekt «Tannbick» einstimmig. Für die Architekten als Richtschnur gegolten habe, dass Seminargäste auch die Umgebung mit Wasser und Wald erleben können sollen. «Das Siegerprojekt erfüllt die Vorstellungen des Verwaltungsrates, der Natur so viel Raum wie möglich zu gewähren, hervorragend», so Breitenmoser. Die Kosten für den Seminarpark ohne die Umgebungsarbeiten bezifferte er mit fünf Millionen Franken.

Die Organisation des Projektwettbewerbs oblag der Baumanagementfirma Appert Hanselmann AG. Wie Geschäftsleiter René Appert ausführte, soll nun in einem nächsten Schritt ein Vorprojekt ausgearbeitet werden, so dass das notwendige Quartierplanverfahren eingeleitet und der Teilzonenplan angepasst werden kann. Im Idealfall könnte dieser Prozess, der die Voraussetzung für eine Baueingabe bildet, in sechs Monaten abgeschlossen sein.

Lösungen für Verkehr erarbeiten

Was offenbar abgesehen von der Bautätigkeit ein brennendes Problem darstellt, ist die Verkehrssituation. Dies sei auch bei der Projektpräsentation gegenüber den Nachbarn zur Sprache gekommen. Das Versprechen von Sepp Breitenmoser lautet: «Der Verwaltungsrat des Hof Weissbad wird diese Problematik am Strategieseminar im September besprechen und über das weitere Vorgehen entscheiden.» Bereits entschieden wurde hingegen, wo die im inzwischen abgebrochenen Parkcafé untergebrachte hauseigene Gärtnerei künftig zu finden sein soll. Direkt neben dem Hauptgebäude soll ein Pavillon für die Gärtnerei entstehen – Breitenmoser spricht von einer Blumenwerkstatt, die man auch für Apéros nutzen will. Bis Ende Mai soll dazu die Baueingabe stehen.

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